NRW kämpft mit Zäunen und Drohnen gegen die Schweinepest in Olpe und Siegen-Wittgenstein
Amelie SchmidtNRW kämpft mit Zäunen und Drohnen gegen die Schweinepest in Olpe und Siegen-Wittgenstein
Nordrhein-Westfalen verstärkt seine Bemühungen zur Eindämmung der Afrikanischen Schweinepest (ASP), nachdem in den Kreisen Olpe und Siegen-Wittgenstein fast 170 infizierte Wildschweine entdeckt wurden. Die Behörden erweitern nun Zäune und intensivieren die Suche, um weitere Ausbrüche in der Region zu verhindern.
Im Kreis Olpe sind bereits verschärfte Maßnahmen in Kraft getreten, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Ein Kerngebiet von etwa 143.000 Hektar ist derzeit mit rund 114 Kilometern Barrieren abgesichert. Nach dem Fund weiterer infizierter Tiere planen die Verantwortlichen nun, den Zaun um zusätzliche 25 Kilometer zu verlängern.
Suchtrupps und Drohnen durchkämmen sowohl die eingezäunten als auch angrenzende Gebiete nach Wildschweinkadavern. Zudem finden koordinierte Jagdaktionen statt, um den Bestands der Schweine in den am stärksten betroffenen Zonen zu verringern. In Hochrisikogebieten gelten Quarantäneauflagen, die Bewegungen einschränken und die Verbreitung des Virus verlangsamen sollen.
Um diese Maßnahmen zu unterstützen, hat die Landesregierung einen Gesetzentwurf vorgelegt, der die Kosten für die ASP-Bekämpfung abdecken soll. Die Mittel sollen den lokalen Behörden helfen, Ausgaben für Zäune, Suchaktionen und Bestandsregulierung zu bewältigen.
Die erweiterten Zäune und die verstärkten Kontrollen zielen darauf ab, die weitere Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest in Nordrhein-Westfalen zu stoppen. Angesichts von fast 170 nachgewiesenen Infektionen konzentrieren sich die Behörden auf Eindämmung und Prävention. Die finanzielle Unterstützung des Landes wird den Kreisen helfen, diese Maßnahmen in den kommenden Monaten aufrechtzuerhalten.






