NRW-Minister Krischer attackiert Zugausfälle wegen Hitze als "inakzeptabel"
Anna HuberNRW-Minister Krischer attackiert Zugausfälle wegen Hitze als "inakzeptabel"
Nordrhein-Westfalens Verkehrsminister Oliver Krischer hat die Einstellung des Zugverkehrs wegen extremer Hitze scharf kritisiert. Die National Express Gruppe hatte am Wochenende sämtliche RRX-Verbindungen in der Region gestoppt, nachdem die Temperaturen stark angestiegen waren.
Mehrere Zugverbindungen waren am Samstag ausgefallen, um Fahrgäste und Personal zu schützen. Das Unternehmen begründete die Maßnahme damit, dass es Zugausfälle aufgrund der Hitze verhindern wolle.
Krischer bezeichnete die vollständige Einstellung des Betriebs als inakzeptabel. Er verwies darauf, dass Siemens Züge für Ägypten baue, wo Temperaturen von über 40 Grad keine Seltenheit seien. Moderne Züge müssten seiner Ansicht nach auch bei solchen Extremtemperaturen zuverlässig funktionieren.
Der Minister forderte technologische Verbesserungen, um den Zugbetrieb während Hitzewellen sicherzustellen. Er erwarte, dass Züge in Ägypten trotz der dortigen extremen Bedingungen problemlos verkehren würden.
National Express hatte die Fahrten vorsorglich ausgesetzt, um technische Pannen zu vermeiden. Krischer bestehe darauf, dass künftige Zugsysteme so konzipiert sein müssten, dass sie extreme Hitze aushielten. Seine Äußerungen unterstreichen die Notwendigkeit einer widerstandsfähigeren Infrastruktur bei hohen Temperaturen.
