02 April 2026, 00:18

NRW-Minister wechseln Dienstwagen: Warum manche zum Diesel zurückkehren

Ein Mann im Rollstuhl mit einem großen Motor am Rücken, umgeben von Fahrzeugen auf einer Straße, trägt eine schwarze Jacke und eine Mütze, hält ein Objekt in der Hand, mit Bäumen, Gebäuden und Pfählen im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel.

E-Auto weg - Finanzminister fährt wieder Diesel - NRW-Minister wechseln Dienstwagen: Warum manche zum Diesel zurückkehren

Mehrere Minister der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen tauschen ihre Dienstwagen aus, da die Leasingverträge bald auslaufen. Während einige sich für neue Elektromodelle entscheiden, kehren andere – darunter Finanzminister Marcus Optendrenk – zu Diesel-Fahrzeugen zurück. Der Wechsel unterstreicht die anhaltenden Herausforderungen bei der Reichweite von Elektroautos, besonders auf Langstrecken.

Finanzminister Marcus Optendrenk hat kürzlich seinen rein elektrischen BMW i7 durch einen dieselbetriebenen Audi A8 L 50 TDI Quattro ersetzt. Seine Entscheidung folgte auf Probleme mit der Reichweite des Elektroautos bei längeren Fahrten. Da der Leasingvertrag für das vorherige Fahrzeug auslief, erfolgte der Wechsel.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Sieben Kabinettsmitglieder setzen weiterhin auf Elektro- oder Hybridfahrzeuge für ihre Dienstfahrten. Mona Neubaur, Verena Schäffer, Benjamin Limbach und Silke Gorißen haben für ihre anstehenden Leasingverträge neue Elektromodelle bestellt. Karl-Josef Laumann, Dorothee Feller und Oliver Krischer nutzen weiterhin bestehende Elektro- oder Hybridfahrzeuge.

Bauministerin Ina Scharrenbach hatte bereits früher einen ähnlichen Schritt vollzogen und ihr Elektroauto gegen ein Dieselmodell eingetauscht. Ministerpräsident Hendrik Wüst und Innenminister Herbert Reul hingegen fahren in gepanzerten Dienstlimousinen, die derzeit nur mit Verbrennungsmotoren erhältlich sind.

Die Fahrzeugwahl der Regierung spiegelt eine Mischung aus Vorlieben und praktischen Erfordernissen wider. Während sieben Minister bei Elektro- oder Hybridvarianten bleiben, setzen andere aufgrund von Reichweitenbedenken auf Diesel. Die Entscheidungen fallen im Zuge auslaufender Leasingverträge und der Auswahl neuer Modelle.

AKTUALISIERUNG

Political Divide Emerges as NRW Cabinet Replaces Vehicles

Ministers in North Rhine-Westphalia's government continue replacing leased vehicles, revealing a partisan divide. CDU members like Finance Minister Marcus Optendrenk have returned to diesel due to practical challenges with electric vehicles on long rural trips. In contrast, all Greens cabinet members maintain or have ordered new electric/hybrid models. Further lease changes are expected as contracts expire in coming months.