15 April 2026, 00:10

NRW testet Krisenresistenz: Justiz und Polizei meistern simulierten Blackout

Polizeibeamte in schwarzen Uniformen und Masken stehen vor einer Menge während einer Demonstration, mit einer Brücke und einem Gebäude im Hintergrund.

NRW testet Krisenresistenz: Justiz und Polizei meistern simulierten Blackout

Großangelegte Krisensimulation in Nordrhein-Westfalen am 9. Juli 2025

Am 9. Juli 2025 fand in Nordrhein-Westfalen eine umfangreiche Krisenübung statt. Die als Modell 47 bekannte Simulation vereinte zentrale juristische und polizeiliche Behörden, die unter extremen Bedingungen zusammenarbeiteten. Offizielle Stellen bestätigten, dass die Übung erfolgreich verlief und bewies, dass kritische Abläufe selbst bei einem flächendeckenden Stromausfall aufrechterhalten werden können.

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An der Übung beteiligten sich hochrangige Vertreter aus Justiz und Polizei, darunter Oberstaatsanwalt Dr. Tino Seesko von der Generalstaatsanwaltschaft Hamm, Staatssekretärin Dr. Daniela Brückner aus dem NRW-Justizministerium sowie Polizeidirektor Thomas Vogt von der Kreispolizeibehörde Hochsauerland. Zudem nahm Chefpolizeidirektor Olaf Wicher vom Oberlandesgericht Hamm teil, begleitet von Vertretern des NRW-Innenministeriums.

Im Mittelpunkt der Simulation stand die Aufrechterhaltung der Kommunikation zwischen Landgerichten, Amtsgerichten, Staatsanwaltschaften und Polizeibehörden während einer Krise. Trotz des simulierten Stromausfalls gelang es den Teilnehmern, einen Beschuldigten durch das Justizsystem zu begleiten: Ein Haftrichter prüfte den Fall, und die Person wurde wie üblich in eine Justizvollzugsanstalt überstellt.

Die Übung zeigte, dass die wesentlichen Funktionen von Justiz und Polizei auch unter schweren Störungen aufrechterhalten werden können. Alle Phasen des Tests wurden ohne größere Probleme abgeschlossen, was die Wirksamkeit des Modell-47-Protokolls bestätigte.

Der erfolgreiche Test am 9. Juli 2025 demonstrierte, dass die Rechts- und Sicherheitsbehörden Nordrhein-Westfalens für großflächige Notfälle gerüstet sind. Selbst bei einem simulierten Blackout blieb die Koordination der Behörden gewahrt, und rechtliche Verfahren konnten durchgeführt werden. Die Ergebnisse dürften künftige Krisenstrategien in der Region prägen.

Quelle