Phishing-Welle in Solingen: Betrüger locken mit gefälschten Steuererstattungen
Anna SchmittPhishing-Welle in Solingen: Betrüger locken mit gefälschten Steuererstattungen
Neuer Phishing-Betrug zielt auf Einwohner Solingens ab – Betrüger geben sich als Bundeszentralamt für Steuern aus
In Solingen sind derzeit gefälschte E-Mails im Umlauf, in denen sich Betrüger als Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) ausgeben. Die Nachrichten behaupten, Empfänger hätten Anspruch auf eine Steuererstattung in Höhe von 1.368 Euro für das Steuerjahr 2024. Die Behörden warnen jedoch: Bei diesen Mitteilungen handelt es sich um Fälschungen, die darauf abzielen, persönliche Daten zu stehlen.
Die betrügerischen E-Mails fordern die Empfänger auf, ihre Bankverbindung über einen eingebetteten Button zu bestätigen, um die angebliche Rückerstattung abzuwickeln. Um Druck auszuüben, geben die Kriminellen vor, der Antrag verfälle nach 72 Stunden. IT-Sicherheitsexperten betonen, dass solche Zeitvorgaben ein typisches Merkmal von Phishing-Versuchen sind.
Das Bundeszentralamt für Steuern stellt klar, dass es niemals steuerliche Angelegenheiten per E-Mail regelt oder Bankdaten anfordert. Offizielle Schreiben würden stets postalisch versendet, nicht digital. Die Bürger werden aufgefordert, ihre Spam-Ordner nach ähnlichen Nachrichten zu durchsuchen und diese als verdächtig zu markieren.
Falls eine unerwartete E-Mail mit Steuerbezug eingeht, sollten Empfänger: - Keine Links anklicken oder persönliche Daten eingeben, - die Nachricht sofort löschen. Zur Überprüfung können sich Betroffene direkt an ihr örtliches Finanzamt oder die zuständige Steuerbehörde wenden.
In Solingen mehren sich die Meldungen über betrügerische Nachrichten, die sich als Steuerbehörden ausgeben. Verbraucher sollten besonders auf Warnsignale achten, etwa: - unerwartete Rückerstattungsankündigungen, - Aufforderungen zur Herausgabe persönlicher Daten, - ungewöhnliche Absenderadressen.
Wachsamkeit und Skepsis bleiben der beste Schutz, um nicht auf solche Maschen hereinzufallen.






