29 April 2026, 10:19

Polizei startet Initiative für mehr Sicherheit auf Dortmunder Schulwegen

Ein Straßenschild mit der Aufschrift "Geschwindigkeitsreduzierung Gefahrenzone Schulbereich vor" und einer Person daneben, Bäume, Strommasten, ein Haus und der Himmel im Hintergrund.

Polizei startet Initiative für mehr Sicherheit auf Dortmunder Schulwegen

Im vergangenen Jahr verunglückten sechs Kinder auf Schulwegen in Dortmund und Lünen. 2024 sank die Zahl leicht auf fünf. Nun verstärkt die örtliche Polizei ihre Bemühungen, Kindern – und auch ihren Eltern – beizubringen, wie sie den Weg zur Schule sicher bewältigen können.

Die Gefahren hängen von Wetter, Jahreszeit und lokalen Gegebenheiten ab. Doch auch Fehlverhalten von Autofahrern und Fußgängern spielt bei solchen Unfällen eine große Rolle. Kinder sind auf unterschiedlichen Wegen unterwegs – zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit Bussen und Bahnen. Manche werden von ihren Eltern im sogenannten "Elterntaxi" gefahren. Jede Fortbewegungsart birgt eigene Risiken, besonders in der Nähe stark frequentierter Schulleingänge und Bushaltestellen.

Autofahrer werden aufgefordert, in der Nähe von Haltestellen besonders aufmerksam zu sein, da Kinder plötzlich auf die Straße treten könnten. Auch "Elterntaxis" können gefährliche Situationen schaffen, wenn überfüllte Bring- und Abholzonen das Risiko erhöhen.

Um die Sicherheit zu verbessern, rät die Polizei zu heller, reflektierender Kleidung oder Schulranzen für Kinder. Radfahrer sollten ihre Fahrräder verkehrssicher halten und stets einen Helm tragen. Schon kleine Maßnahmen können Sichtbarkeit und Schutz deutlich erhöhen.

Aufklärung ist ein zentraler Baustein der Unfallprävention. Das Verkehrspuppentheater der Dortmunder Polizei im Westfalenpark bringt jüngeren Kindern auf spielerische Weise die Gefahren im Straßenverkehr und sicheres Verhalten bei. Das Programm richtet sich an Kindergartengruppen und Grundschulklassen und vermittelt wichtige Lektionen durch anschauliche Methoden.

Auch Erwachsene, insbesondere Eltern, tragen Verantwortung. Indem sie Verkehrsregeln einhalten und mit gutem Beispiel vorangehen, geben sie Kindern Sicherheit und zeigen ihnen, wie man sich im Straßenverkehr richtig verhält. Die Zahl der verunglückten Kinder auf Schulwegen ist in diesem Jahr leicht zurückgegangen. Dennoch betonen Polizei und Schulen weiterhin, wie wichtig Achtsamkeit, die richtige Ausrüstung und Aufklärung sind. Wenn Eltern und Kinder zusammenarbeiten, lassen sich die Risiken in Zukunft weiter verringern.

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