Polizei stoppt Rostock-Fans mit verbotenen Waffen vor Spiel in Essen
Amelie SchmidtPolizei stoppt Rostock-Fans mit verbotenen Waffen vor Spiel in Essen
Vor dem Spiel zwischen Rot-Weiss Essen und Hansa Rostock am Samstag führte die Polizei Kontrollen durch. Die Beamten konzentrierten sich dabei auf die B224, nachdem ein Hinweis auf auswärtsreisende Fans mit verbotenen Gegenständen eingegangen war. Ziel der Maßnahme war es, die Sicherheit vor dem Spiel zu gewährleisten.
Ein Tipp hatte die Behörden auf Rostock-Anhänger in Gladbeck aufmerksam gemacht, die Schutzwaffen und Materialien zur Gesichtsbedeckung bei sich trugen. Daraufhin stoppte die Polizei etwa 100 Fahrzeuge, die mit der Gästefangruppe in Verbindung standen. Bei den Überprüfungen wurden sieben Verstöße gegen das Verbot von Gesichtsbedeckungen festgestellt.
Zudem wurden zwei Fälle illegaler Schutzwaffen entdeckt. Ein Fan verstieß außerdem gegen das Betäubungsmittelgesetz. Die Betroffenen erhielten Stadionverbote und wurden vom Spielort abgewiesen.
Nach den Kontrollen entschieden sich die überprüften Personen und weitere Anhänger gemeinsam zur Rückkehr nach Rostock. Trotz der Vorfälle verlief die Partie selbst ohne Zwischenfälle. Sowohl die Ankunft als auch die Abreise der Fans blieben während des gesamten Spiels friedlich.
Die Essener Polizei hatte im Vorfeld eng mit beiden Vereinen zusammengearbeitet, um das Spiel vorzubereiten. Die getroffenen Maßnahmen sorgten dafür, dass es während der Veranstaltung zu keinen größeren Störungen kam. Nach der Klärung der anfänglichen Verstöße hielten sich die Fans an die Auflagen.






