17 June 2026, 18:01

Raubüberfall in Meerbusch: Online-Handyverkauf endet mit Reizgas-Attacke und Schlägerei

POL-NE: Opfer erkennt Räuber: Prügelei an Bushaltestelle

Raubüberfall in Meerbusch: Online-Handyverkauf endet mit Reizgas-Attacke und Schlägerei

Brutaler Raubüberfall in Meerbusch nach Online-Verkauf eines Handys

Am Montagabend ist es in Meerbusch zu einem gewaltsamen Raub gekommen, nachdem ein 20-jähriger Mann versucht hatte, sein Smartphone online zu verkaufen. Zwei unbekannte Täter griffen ihn mit Reizgas an und stahlen das Gerät. Der Vorfall ereignete sich gegen 21:20 Uhr in der Straße Im Schieb im Stadtteil Lank-Latum.

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Auch die Mutter und die Schwester des Opfers wurden von dem Sprühnebel erfasst, als sie kurz darauf am Tatort eintrafen. Schwerwiegende Verletzungen gab es durch den Angriff zunächst nicht. Die Behörden suchen noch immer nach dem zweiten Tatverdächtigen, der als 17-jähriger Jugendlicher arabischer Herkunftsoptik beschrieben wird. Er trug hellblaue Jeans, eine schwarze Parajumpers-Jacke und einen Ziegenbart.

Später am selben Abend, gegen 23:30 Uhr, kam es am Busbahnhof Haus Meer in Büderich zu einer weiteren Auseinandersetzung: Das Opfer und fünf Bekannte stellten dort einen der mutmaßlichen Räuber. Es entwickelte sich eine handgreifliche Auseinandersetzung, bei der der Verdächtige geschlagen, getreten und möglicherweise mit einem Besenstiel attackiert wurde. Er setzte erneut Reizgas ein, bevor er zur Entnahme einer Blutprobe auf eine Polizeidienststelle gebracht und später wieder freigelassen wurde.

Mittlerweile haben beide Seiten gegeneinander Strafanzeige erstattet – einmal wegen schwerer Körperverletzung, einmal wegen schweren Raubes. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, sich zu melden.

Die Untersuchungen dauern an, wobei die Polizei um Hinweise unter der Telefonnummer 02131 3000 bittet. Der Fall wirft Fragen auf, da die Schilderungen der Beteiligten über die Ereignisse nach dem Raubüberfall widersprüchlich sind. Die Fahndung nach dem zweiten Tatverdächtigen im Zusammenhang mit dem ursprünglichen Angriff läuft weiterhin.

Quelle