Rechtsextreme Kundgebung in Essen-Kray eskaliert mit vier Verletzten und 19 Feststellungen
Amelie SchmidtRechtsextreme Kundgebung in Essen-Kray eskaliert mit vier Verletzten und 19 Feststellungen
In Essen-Kray ist es am Freitagabend nach einer rechtsextremen Kundgebung zu einer Reihe von Auseinandersetzungen gekommen. Vier Menschen erlitten leichte Verletzungen, als es zwischen Teilnehmern und Gegendemonstranten zu Gewalt kam. Die Polizei hat inzwischen 19 Tatverdächtige ermittelt, darunter sieben Minderjährige, die mit dem Vorfall in Verbindung stehen.
Die Unruhen begannen, als sich die Teilnehmer mehrerer Versammlungen in der Gegend zerstreuten. Eine Gruppe rechtsextremer Demonstranten stieg in einen Bus, wo es später zu einer Konfrontation mit Gegendemonstranten kam. Überwachungsaufnahmen aus dem Fahrzeug dokumentierten die Auseinandersetzung und liefern den Ermittlern entscheidende Beweise.
Die Beamten trafen schnell ein und griffen ein, um die Personalien der Beteiligten festzustellen. Die Verdächtigen flohen kurz nach dem Angriff, wurden jedoch später identifiziert. Polizepräsident Andreas Stüve verurteilte die Gewalt und betonte, dass rechtsextreme Extremisten in der Stadt nicht geduldet würden. Gleichzeitig lobte er das schnelle Eingreifen der eingesetzten Kräfte.
Die Behörden haben die Identität aller 19 Tatverdächtigen bestätigt, die mit dem Vorfall in Verbindung stehen. Die Pressestelle der Polizei Essen/Mülheim an der Ruhr steht für weitere Rückfragen zur Verfügung. Die Ermittlungen dauern an, während die Polizei Beweismaterial vom Tatort und die Busaufnahmen auswertet.






