Rot-Weiss Essen kämpft um den Wiederaufstieg – doch die Konkurrenz schläft nicht
Amelie SchmidtRot-Weiss Essen kämpft um den Wiederaufstieg – doch die Konkurrenz schläft nicht
Rot-Weiss Essen bereitet sich auf eine harte Saison in der 3. Liga vor. Der Verein strebt nach dem jüngsten Niederlage im Relegationsspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth die Rückkehr in die 2. Bundesliga an. Doch die Konkurrenz ist stark: Mannschaften wie Fortuna Düsseldorf, Hansa Rostock, MSV Duisburg und der SV Wehen Wiesbaden werden ebenfalls um den Aufstieg kämpfen.
Vor der neuen Spielzeit hat die Mannschaft mehrere Leistungsträger verloren. Torben Müsel und Kaito Mizuta haben den Verein bereits verlassen, was die Offensive schwächt. Auch die Zukunft von Dickson Abiama ist ungewiss, da er nur leihweise vom 1. FC Kaiserslautern kommt. Jannik Mause kehrt zu seinem Stammverein zurück, wo er jedoch kaum auf regelmäßige Einsatzzeiten hoffen kann.
Rot-Weiss Essen ist nun bemüht, den Kader zu verstärken. Als möglichen Nachfolger für Marek Janssen hat der Verein Christoph Daferner von Dynamo Dresden im Blick. Doch auch MSV Duisburg und Fortuna Düsseldorf zeigen Interesse an dem Spieler. Unterdessen mehren sich Zweifel an Janssens Rolle im Team – trotz seiner soliden Torbilanz in der vergangenen Saison.
Nach den Abgängen muss der Klub seine Offensivabteilung neu aufbauen. Die Verpflichtung eines Ersatzes für Janssen wird entscheidend sein, wenn man um den Aufstieg mitspielen will. Das Rennen um Daferners Unterschrift unterstreicht dabei den Konkurrenzdruck, dem Rot-Weiss Essen sowohl auf als auch neben dem Platz ausgesetzt ist.






