Ruhrgebietsstädte bündeln Kräfte für die gemeinsame Wärmewende bis 2026
Drei Ruhrgebietsstädte entwickeln gemeinsame Wärmestrategie
Die Städte Bottrop, Gelsenkirchen und Gladbeck arbeiten künftig zusammen, um eine gemeinsame Strategie für die Wärmewende zu erarbeiten. Durch die Kooperation sollen Kosten gespart und der Prozess bis zur Frist für kommunale Wärmepläne im Jahr 2026 beschleunigt werden. Mit der Begleitung des Projekts wurde nun das Essener Beratungsunternehmen Con-Energy Consult beauftragt.
Die Ausschreibungsphase ist abgeschlossen – ein wichtiger Meilenstein. Con-Energy Consult wird zunächst die bestehende Energielandschaft in den drei Städten analysieren. Auf Basis dieser Bestandsaufnahme sollen dann Potenziale für die Wärmeplanung identifiziert und eine klare Umsetzungsstrategie erarbeitet werden.
Die Verantwortlichen aller drei Kommunen betonen die Bedeutung der Zusammenarbeit. Dr. Klaus Rammert-Bentlage, Projektleiter für Bottrop, will Fachwissen bündeln und die Belastung für die Steuerzahler so gering wie möglich halten. Jürgen Harks, zuständiger Projektverantwortlicher in Gladbeck, hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Bis Anfang 2026 sollen die Pläne für alle drei Städte vorliegen.
Transparenz und Bürgerbeteiligung stehen ebenfalls im Mittelpunkt. Kai Thiemann aus Gelsenkirchen pocht darauf, die Bevölkerung kontinuierlich zu informieren und in den Prozess einzubinden. Juliane Hausknecht von Con-Energy Consult kündigte regelmäßige Updates zu den wichtigsten Fortschritten an, um sicherzustellen, dass die Bedürfnisse der betroffenen Gemeinden Priorität haben.
Die bereits bestehenden grenzüberschreitenden Versorgungsnetze zwischen Bottrop, Gelsenkirchen und Gladbeck machen den gemeinsamen Ansatz besonders vielversprechend. Durch die gebündelten Ressourcen hoffen die Städte, Kosten zu senken und den Weg in eine nachhaltige Energiezukunft zu beschleunigen.
Die fertigen Pläne sollen ein zukunftsfähiges Energiesystem schaffen, das erneuerbare Quellen und Abwärme kombiniert. Angesichts der nahenden Frist 2026 konzentrieren sich die Städte nun auf die Erarbeitung einer abgestimmten Strategie. In der nächsten Phase stehen detaillierte Analysen und Bürgerkonsultationen an, um die Wärmewende konkret zu gestalten.






