09 May 2026, 00:08

Solingen gibt 82.234 Euro für Notfallreparaturen in der Eissporthalle frei – doch die Zukunft bleibt ungewiss

Eisstadion umgeben von einem Metallzaun, Gras, Bäumen, Fahrzeugen, Straßenlaternen, einem Gewässer, Gebäuden und einer bewölkten Himmel.

Solingen gibt 82.234 Euro für Notfallreparaturen in der Eissporthalle frei – doch die Zukunft bleibt ungewiss

Solingens Finanzausschuss bewilligt 82.234 Euro für Notfallmaßnahmen an der Eissporthalle

Der Finanzausschuss der Stadt Solingen hat Notfallmittel in Höhe von 82.234 Euro freigegeben, um dringende Sicherheitsmängel in der städtischen Eissporthalle zu beheben. Mit der Entscheidung soll der Betrieb der Anlage aufrechterhalten werden, während akute Gefahrenquellen beseitigt werden. Kritisch bleibt jedoch, dass es bisher keine langfristige Perspektive für die Zukunft der Halle gibt.

Die lokale Wählergruppe SG zukunft. begrüßt die Bereitstellung der Mittel grundsätzlich und bekräftigt ihre Unterstützung für den Erhalt der Eissporthalle. Gleichzeitig übt die Gruppe scharfe Kritik am Fehlen einer umfassenden baulichen und technischen Bestandsaufnahme. Ohne eine klare Analyse, so die Warnung, könnten kurzfristige Reparaturen später überflüssig werden, falls umfangreichere Sanierungsarbeiten nötig sein sollten.

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Zudem stellt SG zukunft. infrage, ob die bewilligten Gelder ausreichen werden. Die Vereinigung kündigte an, der Stadtverwaltung einen Fragenkatalog vorzulegen, um mehr Transparenz über den Zustand der Halle und den tatsächlichen Finanzbedarf zu erlangen. Ihrer Ansicht nach ist der Betreiber, die Solingen Eissport gGmbH, aufgrund des maroden Zustands der Anlage bereits an seine finanziellen Grenzen gestoßen.

Langfristig wird die Stadt erhebliche weitere Investitionen benötigen. Im Fokus steht ein mögliches Sanierungsprojekt mit einem Volumen von 4,8 Millionen Euro, für das externe Fördermittel eingeworben werden müssten. Die Wählergruppe betont, wie wichtig eine finanziell tragfähige Erhaltungsstrategie ist, um Steuergelder sinnvoll einzusetzen.

Die Notfallmittel ermöglichen zwar die Behebung der dringendsten Sicherheitsprobleme und sichern den vorläufigen Weiterbetrieb der Eissporthalle. Doch nachhaltige Lösungen hängen von einer vollständigen Bewertung des Gebäudes und einem klaren Sanierungskonzept ab. Nun muss die Stadt entscheiden, wie sie die zusätzliche Finanzierung für die Zukunft der Anlage sichert.

Quelle