07 June 2026, 08:02

Solingen plant zwei Radwege-Alternativen für mehr Akzeptanz der Verkehrswende

Velo-Route 2: Bürgerinitiative fordert Planung einer alternativen Route

Solingen plant zwei Radwege-Alternativen für mehr Akzeptanz der Verkehrswende

In Solingen bringt ein neuer gemeinsamer Antrag den Ausbau sicherer Radwege voran – und nimmt dabei Bedenken aus der Bevölkerung ernst. Der von der Bürgerallianz für Solingen (BfS), ABI, CDU und FDP unterstützte Vorschlag sieht vor, zwei alternative Radverkehrsrouten zu planen. Befürworter argumentieren, dass dieser Ansatz die Akzeptanz für die Verkehrswende in der Stadt erhöhen werde.

Im Mittelpunkt des Antrags stehen mehr Sicherheit für Radfahrer und eine breitere öffentliche Unterstützung. Jan-Michael Lange von der BfS betonte, wie wichtig es sei, parallel zur ursprünglichen Planung aktiv eine Alternativroute zu entwickeln. Dies solle helfen, unterschiedliche Standpunkte auszugleichen und Widerstand abzubauen.

Kritik gab es auch an der bisherigen Einordnung von Anliegen aus Bevölkerung und Wirtschaft. Die BfS-Gruppe lehnte den Begriff „Widerstand aus der PS-Fraktion“ als ungerecht und pauschal ab. Stattdessen plädiert sie für eine sachlichere und inklusivere Debatte.

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Michael Bender, ebenfalls Vertreter der BfS, rief alle Beteiligten dazu auf, sich an offenen Gesprächen zu beteiligen. Sein Ziel ist eine faire Entscheidung, die alle Interessen berücksichtigt und gleichzeitig die Pläne für die Radwege vorantreibt.

Der Antrag geht nun mit Rückendeckung mehrerer politischer Gruppen in die nächste Runde. Bei einer Annahme müssten die Planer zwei eigenständige Radrouten ausarbeiten. Das Ziel bleibt klar: mehr Sicherheit für Radfahrer und eine größere öffentliche Unterstützung für Solingens Verkehrswende.

Quelle