15 May 2026, 08:04

Solingen wählt Europa: Wie EU-Millionen die Stadt verändern

Alte detaillierte Karte von Dlingen, Deutschland, zeigt Gebäude, Bäume und Text in dekorativer Schrift, mit umliegenden Städten und Landschaft.

Solingen wählt Europa: Wie EU-Millionen die Stadt verändern

Solingen nimmt an der EU-Wahl am 9. Juni teil – dann entscheiden 113.331 wahlberechtigte Bürgerinnen und Bürger über die neuen Vertreter im Europaparlament. Darunter sind 9.437 Erstwähler, darunter 2.685 Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren. Die Stadt hat in den vergangenen Jahren zudem von Millionenfördergeldern der EU für lokale Projekte und Initiativen profitiert.

Die Europäische Union hat massiv in die Entwicklung Solingens investiert. Über acht Millionen Euro flossen in die Stadt, um verschiedene Vorhaben zu unterstützen. Ein großes Projekt war die Umgestaltung der Düsseldorfer Straße und des Marktplatzes in Solingen-Ohligs, wofür 2,3 Millionen Euro bereitgestellt wurden.

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Weitere 340.000 Euro dienten der Umwandlung von Schulhöfen: Versiegelte Flächen wurden entfernt und natürliche Elemente eingeführt. Zudem förderte die EU das „Baumkonzept Solingen“ mit 400.000 Euro, was zur Pflanzung von über 100 neuen Bäumen in der Stadt führte.

Neben der Infrastruktur unterstützt die EU auch die Jugendbeschäftigung in Solingen. Mitfinanzierte Ausbildungsprogramme sollen junge Menschen in den Arbeitsmarkt integrieren und die Jugendarbeitslosigkeit verringern. Diese Maßnahmen entsprechen den übergeordneten Zielen der EU, lokale Gemeinschaften zu stärken.

Für die anstehende Wahl können die Bürgerinnen und Bürger am 9. Juni persönlich ihre Stimme abgeben oder per Briefwahl wählen. Auf der Wahlwebsite der Stadt, wahlen.solingen.de, finden sich Informationen zu Wahllokalen und zur Beantragung der Briefwahl.

Die Wahl verzeichnet eine Rekordzahl an Erstwählern in Solingen, darunter viele Jugendliche, die ihr Wahlrecht erstmals ausüben. Die finanziellen Zuwendungen der EU haben die Stadt bereits verändert – von begrünten Schulhöfen bis hin zu aufgewerteten öffentlichen Räumen. Nun haben die Bürger die Möglichkeit, die künftige EU-Politik an der Wahlurne mitzugestalten.

Quelle