Solinger Jusos ohne Führung: Übergangsregelung nach Rücktritten der Co-Vorsitzenden
Amelie SchmidtSolinger Jusos ohne Führung: Übergangsregelung nach Rücktritten der Co-Vorsitzenden
Die Solinger Jusos, die Jugendorganisation der SPD, sind derzeit ohne feste Führung. Beide Co-Vorsitzende traten kürzlich zurück, sodass die Organisation nicht wie gewohnt arbeiten kann. Nun wurden Übergangsregelungen getroffen, um die Lücke zu schließen.
Jasko Hodzic und Laura Fischer, die beiden ehemaligen Co-Vorsitzenden der Jusos, legten ihre Ämter nieder. Hodzic begründete seinen Rücktritt mit dem hohen Zeitaufwand der Position, insbesondere da er kürzlich ein Studium an der Fernuniversität in Hagen aufgenommen habe. Auch Fischer lehnte es ab, die Rolle der alleinigen Vorsitzenden zu übernehmen, und verwies auf ähnliche zeitliche Belastungen.
Als Reaktion haben Sabine Vischer-Kippenhahn und Manfred Ackermann, die den Solinger SPD-Kreisverband leiten, die Jusos kommissarisch übernommen. Ihre Bestellung stellt sicher, dass die Jugendorganisation weiterhin handlungsfähig bleibt, während neue Führungskräfte gewählt werden.
Die örtliche SPD-Spitze wird in Kürze Kandidaten für die vakanten Positionen im Jusos-Vorstand vorschlagen. Ziel des Verfahrens ist es, nach den jüngsten Rücktritten wieder Stabilität in die Organisation zu bringen.
Die Jusos werden derzeit von einer Übergangsführung geleitet, während neue Co-Vorsitzende gesucht werden. Der Solinger SPD-Kreisverband steuert den Prozess und wird bald Nominierungen vorlegen. Die Veränderungen folgen auf die Rücktritte der beiden bisherigen Co-Vorsitzenden, die sich auf Zeitmangel beriefen.






