Solinger Klinikum kämpft mit akutem Parkplatzmangel – doch Lösungen sind in Sicht
Amelie SchmidtSolinger Klinikum kämpft mit akutem Parkplatzmangel – doch Lösungen sind in Sicht
Parkplatzsituation am Solinger Klinikum wird immer schwieriger
Die Parkplatzsuche rund um das Solinger Klinikum gestaltet sich zunehmend problematisch. Besonders stark belastet sind die Bereiche um die Goten-, Franken-, Cherusker- und Sachsenstraße, wo die Nachfrage nach Stellplätzen das Angebot bei Weitem übersteigt. Das Krankenhaus ergreift nun Maßnahmen, um die Situation mit neuen Einrichtungen und Übergangslösungen zu entschärfen.
Auf der Gotenstraße hat der Bau einer neuen Tiefgarage mit 329 Plätzen begonnen. Die Arbeiten sollen bis August 2024 abgeschlossen sein. Nach der Fertigstellung wird das Klinikum insgesamt rund 200 dauerhaft nutzbare Parkplätze gewinnen.
Zunächst wird sich die Parkplatzknappheit jedoch verschärfen, da während der Bauphase 40 Stellplätze wegfallen. Um die Engpässe abzufedern, entsteht bis Februar zusätzlich ein provisorischer Parkbereich neben Gebäude G – bis dort die Arbeiten für einen Neubau beginnen. Zudem wird Mitte Februar ein neuer Mitarbeiterparkplatz mit 64 Plätzen in der Nähe des botanischen Gartens eröffnet.
Auch für Besucherparkplätze sind Änderungen geplant: Im Mai schließt der Besucherparkplatz an der Gotenstraße, um Platz für eine neue Akademie zu machen – damit entfallen 65 Stellplätze. Voraussichtlich später werden vor Gebäude B an der Frankenstraße etwa 100 neue Besucherparkplätze eingerichtet, sobald die neuen Flächen fertiggestellt sind.
In der Politik wird darüber diskutiert, eine schnelle Buslinie von Ohligs zur Gotenstraße einzurichten, um die Abhängigkeit vom Auto zu verringern. Die Krankenhausleitung appelliert zudem an Mitarbeiter und Besucher, Fahrgemeinschaften zu bilden oder öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen.
Während der Bauphase bleibt die Parkplatzsituation angespannt. Mit dem Fortschreiten der Projekte werden jedoch schrittweise neue Kapazitäten verfügbar. Das Klinikum erwartet, dass sich die Parkmöglichkeiten bis Ende 2024 deutlich verbessern werden.






