Steinmeiers Ehrentag: Wie Bürger mit kleinen Aktionen Großes bewegen können
Anna SchmittSteinmeiers Ehrentag: Wie Bürger mit kleinen Aktionen Großes bewegen können
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat den Ehrentag ins Leben gerufen – eine bundesweite Initiative zur Würdigung ehrenamtlichen Engagements. Vom 16. bis 31. Mai ruft die Kampagne Bürgerinnen und Bürger dazu auf, selbst lokale Aktionen zu organisieren oder sich daran zu beteiligen. Unterstützt werden die Projekte mit Zuschüssen von bis zu 500 Euro durch die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE).
Der Ehrentag geht auf eine Initiative Steinmeiers zurück und soll die Bedeutung bürgerschaftlichen Engagements in den Fokus rücken. Zwar ist der 23. Mai der zentrale Aktionstag, doch können Veranstaltungen im gesamten Zeitraum vom 16. bis 31. Mai stattfinden. Velberts Oberbürgermeister Dirk Lukrafka appellierte an die Einwohner, sich einzubringen: "Eine Chance, die Demokratie durch Tatkraft zu stärken."
Antragsberechtigt für die DSEE-Förderung sind Veranstalter noch bis zum 31. Mai – vorausgesetzt, die Mittel sind noch nicht ausgeschöpft. Der Engagement-Finder, zu finden auf dem Portal der Stadt Velbert sowie unter www.ehrentag.de, hilft Bürgern, eigene Aktionen anzumelden oder lokale Initiativen zu entdecken. Partner wie die Deutsche Postcode Lotterie, die ZEIT STIFTUNG BUCERIUS und die DFB-Stiftungen unterstützen die Kampagne ebenfalls.
Einige Bundesländer, darunter Niedersachsen und Thüringen, haben bereits eigene Maßnahmen angekündigt. Eine vollständige Übersicht über regionale Veranstaltungen steht in den Suchergebnissen jedoch noch aus.
Der Ehrentag bietet Kommunen eine Plattform, um ehrenamtliches Engagement sichtbarer zu machen und auszubauen. Da die Förderung noch offensteht und zahlreiche Partner mitwirken, haben Initiatoren bis Ende Mai Zeit, ihre Projekte einzureichen. Ziel der Initiative ist es, das bürgerschaftliche Engagement in ganz Deutschland stärker in den Blick zu rücken.






