Strack-Zimmermann schlägt Doppelspitze für die angeschlagene FDP vor
Anna SchmittStrack-Zimmermann schlägt Doppelspitze für die angeschlagene FDP vor
Marie-Agnes Strack-Zimmermann hat einen gemeinsamen Führungsantrag für die FDP mit entweder Wolfgang Kubicki oder Henning Höne vorgeschlagen. Der Vorstoß erfolgt nach einer schweren Niederlage der Partei bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg. Sie ist überzeugt, dass eine geschlossene Führung das Vertrauen in die angeschlagene Partei wiederherstellen könnte.
Die FDP verzeichnete in Baden-Württemberg bei der Wahl 2026 einen deutlichen Einbruch. Mit nur 4,4 Prozent der Zweitstimmen – ein Rückgang um 6,08 Prozentpunkte gegenüber den 10,46 Prozent von 2021 – verfehlte die Partei den Einzug in den Landtag.
Strack-Zimmermann und Kubicki hatten nach der Wahl kurz über eine mögliche Zusammenarbeit gesprochen. Kubicki lehnte den Vorschlag eines gemeinsamen Spitzenduos zunächst ab. Dennoch bleibt sie offen für diese Option und argumentiert, dass ihre unterschiedlichen Stile eine breitere Wählergruppe ansprechen könnten.
Sie beschrieb Kubicki als einen geradlinigen, erfahrenen Politiker. Gleichzeitig lobte sie Hönes politische Erfahrung und sein langfristiges Potenzial. Strack-Zimmermann sieht in Hönes Generation einen Schlüssel für die zukünftige Ausrichtung der FDP.
Gerüchte, sie und Kubicki könnten nicht zusammenarbeiten, wies sie zurück. Stattdessen betonte sie, dass eine Bündelung ihrer Stärken – gemeinsam mit Höne – dazu beitragen könnte, die Glaubwürdigkeit der Partei wieder aufzubauen.
Die FDP steht nun vor einer richtungsweisenden Entscheidung über ihre Führung. Strack-Zimmermanns Vorschlag zielt darauf ab, die verschiedenen Flügel der Partei zu einen. Das Ergebnis könnte maßgeblich beeinflussen, wie sich die FDP von ihrem jüngsten Wahldebakel erholt.






