Studie enthüllt: Warum Politiker weltweit so wenig Vertrauen genießen
Lea HartmannStudie enthüllt: Warum Politiker weltweit so wenig Vertrauen genießen
Eine große internationale Umfrage hat offenbart, wie Politiker das öffentliche Vertrauen in ihre Arbeit einschätzen. An der Studie nahmen fast 1.000 Abgeordnete aus elf demokratischen Ländern teil, darunter auch Deutschland. Kölns langjährige parteilose Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat sich intensiv mit den Ergebnissen beschäftigt.
Die Untersuchung wurde von 19 Wissenschaftlern durchgeführt und im vergangenen Jahr veröffentlicht. Sie basiert auf anonymen Antworten von 982 Politikern, darunter 178 Mitglieder des Deutschen Bundestags. Die Teilnehmer kamen aus Ländern von Australien bis zur Schweiz und boten damit eine breite Perspektive auf das Vertrauen in die Regierung.
Reker, die seit einem Jahrzehnt an der Spitze Kölns steht, sichtete die Ergebnisse im Konferenzsaal des Rathauses. Die Umfrage bestätigte ein bekanntes Muster: Politiker zählen zu den am wenigsten vertrauenswürdigen Berufen. In der öffentlichen Wahrnehmung stehen sie auf einer Stufe mit Steuerbeamten, Journalisten und Versicherungsvertretern.
Keine spezifische Studie aus dem Jahr 2023 verglich, wie deutsche Politiker das Vertrauen ihrer eigenen Bürger im Vergleich zu anderen Demokratien bewerten. Doch die umfassendere Forschung zeigte ein durchgängiges Muster: das anhaltend geringe Vertrauen in gewählte Amtsinhaber.
Die Ergebnisse unterstreichen die anhaltende Kluft zwischen Politikern und Bürgern. Mit fast 1.000 befragten Abgeordneten liefert die Studie ein klares Bild der Vertrauenswerte in mehreren Ländern. Rekers Auseinandersetzung mit den Daten deutet darauf hin, dass das Thema für kommunale und nationale Führungskräfte weiterhin Priorität hat.






