08 May 2026, 18:04

THEAS-Theater steht vor Führungswechsel nach erfolgreicher Ära unter Claudia Timpner

Offenes Buch mit dem Titel "The Theatre: A Monthly Review of the Drama, Music, and the Fine Arts" mit sichtbarem Text und einem Logo auf der Seite.

THEAS-Theater steht vor Führungswechsel nach erfolgreicher Ära unter Claudia Timpner

THEAS-Theater kündigt Führungswechsel nach Jahren des Wachstums unter Claudia Timpner an

Nach Jahren erfolgreicher Leitung unter Claudia Timpner steht beim THEAS-Theater ein Wechsel an der Spitze bevor. Timpner gibt die Position der künstlerischen Leiterin ab, bleibt dem Ensemble jedoch als Schauspielerin erhalten. Ihre Nachfolgerin wird Kornelia Eng-Huniar, eine langjährige Mitstreiterin mit engen Verbindungen zum Haus.

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Claudia Timpner prägte das THEAS über Jahre hinweg und baute es zu einer Institution mit jährlich rund 60 bis 70 Aufführungen und 20 Kursen aus. Unter ihrer Führung festigte das Theater zudem sein soziales Engagement – mit erweiterten Angeboten für Kinder, Jugendliche und inklusiven Projekten. Trotz finanzieller Stabilität bleibt die Herausforderung, die Bilanz bis Jahresende auszugleichen.

Kornelia Eng-Huniar, ausgebildete Opernsängerin (Sopran), ist seit 15 Jahren Teil des THEAS. Neben ihrer Bühnentätigkeit unterstützte sie Timpner in administrativen Funktionen und gastierte mit Konzerten und Auftritten in ganz Europa. Ihre erste Inszenierung als Leiterin wird die Neuauflage von „Bitte (Nicht) Einsteigen“ sein – eine für sehbehinderte Zuschauer adaptierte Fassung, bei der die Audiodeskription direkt in das Bühnengeschehen integriert wird.

Timpner verlässt das THEAS jedoch nicht vollständig: Sie wird weiterhin als Schauspielerin in Produktionen mitwirken, während Eng-Huniar die künstlerische und organisatorische Verantwortung übernimmt. Der Wechsel markiert einen neuen Abschnitt für das Theater, das unter Eng-Huniars Leitung auf ihre künstlerische wie administrative Erfahrung setzen kann. Der Fokus auf Inklusion und Gemeinschaftsprojekte bleibt dabei zentral. Gleichzeitig sorgt Timpners anhaltende Präsenz auf der Bühne für Kontinuität in der weiteren Entwicklung des Hauses.

Quelle