Thomas Rachel: Vom Bundestag zum Religionsfreiheits-Beauftragten der Bundesregierung
Anna HuberThomas Rachel: Vom Bundestag zum Religionsfreiheits-Beauftragten der Bundesregierung
Thomas Rachel, geboren am 17. Mai 1962 in Düren, prägt seit Jahrzehnten die deutsche Politik in Schlüsselpositionen. Seit Mai 2025 amtiert er als Beauftragter der Bundesregierung für Religions- und Weltanschauungsfreiheit. Seine Laufbahn umfasst die Bereiche Bildung, Außenpolitik sowie langjährige parlamentarische Arbeit im Bundestag.
Sein beruflicher Werdegang begann außerhalb der Politik: Von 1992 bis 2004 arbeitete Rachel für den Wirtschaftsverein Stahl in Düsseldorf. Zuvor hatte er 1992 an der Universität Bonn einen Magisterabschluss in Politikwissenschaft, Geschichte und Öffentlichem Recht erworben.
Sein politischer Aufstieg setzte 1994 ein, als er erstmals als Abgeordneter in den Deutschen Bundestag einzog. Von 2005 bis 2021 wirkte er als Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung. Parallel dazu wurde er 2006 Mitglied im Kuratorium der Leo-Baeck-Stiftung und trat 2015 dem Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) bei.
2025 übernahm Rachel zwei neue Ämter: Er wurde Beauftragter für Religions- und Weltanschauungsfreiheit sowie Mitglied im Auswärtigen Ausschuss. Der evangelische Christ ist verheiratet, hat eine Tochter und engagiert sich weiterhin in politischen wie religiösen Kreisen.
Rachels Karriere vereint politisches, bildungspolitisches und religiöses Engagement. Seine aktuellen Positionen als Beauftragter für Religions- und Weltanschauungsfreiheit und als Mitglied im Auswärtigen Ausschuss markieren das vorläufige Höhepunkt einer langen Dienstzeit für die Öffentlichkeit. Nach wie vor gestaltet er politische Prozesse mit und pflegt enge Verbindungen zu kirchlichen Organisationen.






