USAID stoppt Gelder: Gesundheitsprojekte weltweit in der Krise
Plötzliche Einstellung von USAID-Geldern legt Gesundheitsprojekte weltweit lahm – „Weltapotheke“ ruft zu Spenden auf
Die überraschende Sperrung von USAID-Mitteln hat Gesundheitsinitiativen auf der ganzen Welt zum Erliegen gebracht und Millionen Menschen lebenswichtige Unterstützung entzogen. Als Reaktion darauf verstärkt die Hilfsorganisation action medeor ihre Anstrengungen, um die entstandene Lücke zu schließen. Die als „Weltapotheke für Notfälle“ bekannte Gruppe bittet nun um Spenden, um die Medikamentenversorgung in über 100 Ländern aufrechtzuerhalten.
Der abrupte Stopp der USAID-Finanzierung hat die Entwicklungshilfe in eine tiefe Krise gestürzt. In Somalia mussten Ernährungs- und Gesundheitsprogramme, die von der Behörde getragen wurden, eingestellt werden – mit der Gefahr einer Verschärfung der Unterernährung. Weltweit geraten laufende Behandlungsprogramme in Gefahr, da Lieferketten für Medikamente zusammenbrechen.
action medeor betreibt Lager in Deutschland, Tansania und Malawi, von denen aus lebenswichtige Arzneimittel verteilt werden. Zwar ist die Organisation selbst nicht von USAID-Geldern abhängig, doch unterstützt sie Partner vor Ort dabei, trotz der Mittelknappheit an Medikamente zu kommen. Schätzungen zufolge sind mindestens 120 Millionen Menschen in über 100 Ländern direkt von den Folgen der Finanzsperre betroffen.
Um die Auswirkungen abzufedern, weitet action medeor seine Hilfsprogramme aus. In den kommenden Monaten soll der Zugang zu medizinischer Versorgung für besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen verbessert werden. Für diese Notfallmaßnahmen werden dringend Spenden benötigt. Der Wegfall der USAID-Unterstützung bringt vor allem in Regionen wie Somalia kritische Gesundheitsprojekte in akute Gefahr. Durch sein globales Netzwerk will action medeor Behandlungsabbrüche verhindern, indem es Medikamente bereitstellt. Ob dies gelingt, hängt maßgeblich von öffentlichen Spenden ab – sie sind die Lebensader für diese lebensrettenden Maßnahmen.






