Vermisster aus Duisburg nach Großfahndung lebend in Maisfeld gefunden
Lea HartmannVermisster aus Duisburg nach Großfahndung lebend in Maisfeld gefunden
Ein seit Tagen vermisster 39-jähriger Mann aus Duisburg wurde am 21. September lebend in einem Maisfeld in Sonsbeck aufgefunden. Die Entdeckung gelang nach einer großangelegten Suchaktion, an der mehrere Rettungskräfte beteiligt waren. Unterdessen wurde in einem nicht zusammenhängenden Vorfall ein 23-Jähriger in Alt-Hamborn nach einem Treffen mit einer Online-Bekanntschaft überfallen und beraubt.
Die Suche nach dem Vermissten hatte bereits am frühen 21. September begonnen. Polizeihubschrauber, Drohnen und Wärmebildkameras durchkämmten das Gebiet aus der Luft, während Taucher nahegelegene Gewässer absuchten und Bodenteams mit Spürhunden die Felder durchstreiften.
Feuerwehren aus Duisburg, Moers und Kevelaer unterstützten die Aktion. Auch das Deutsche Rote Kreuz (DRK), die Malteser, das Technische Hilfswerk (THW) und ein privates Drohnenteam halfen mit. Nach stundenlanger koordinierter Suche wurde der Mann schließlich verletzt, aber bei Bewusstsein in einem Maisfeld in Sonsbeck entdeckt.
In einem unabhängigen Fall wurde ein 23-Jähriger in Alt-Hamborn Opfer eines Raubüberfalls. Das Opfer hatte sich mit einer Person getroffen, die es aus dem Internet kannte. Die genauen Umstände des Angriffs werden noch ermittelt.
Der vermisste Mann wurde nach seiner Auffindung in Sonsbeck zur medizinischen Behandlung gebracht. Die Behörden haben bisher keine weiteren Details zu seinem Gesundheitszustand oder dazu bekannt gegeben, wie er in das Maisfeld gelangt ist. Der Überfallene in Alt-Hamborn arbeitet unterdessen mit der Polizei zusammen, während die Ermittlungen andauern.






