Vermisster Senior nach vierstündiger Großsuche im Königsforst gerettet
Lea HartmannVermisster Senior nach vierstündiger Großsuche im Königsforst gerettet
Ein 70-jähriger Mann, der am Samstagabend im Königsforst in Not geriet, wurde nach einer vierstündigen Suchaktion unverletzt aufgefunden. Rettungskräfte, darunter die Feuerwehr Bergisch Gladbach, leiteten eine großangelegte Suche ein, um ihn zu lokalisieren. Der Mann, der in seiner Mobilität eingeschränkt ist, hatte die Notrufnummer 112 gewählt, nachdem er sich im dichten Wald schwindelig und orientierungslos fühlte.
Die Suche begann, als der Mann die Rettungskräfte kontaktierte und mitteilte, dass er sich verlaufen habe und nicht mehr weiterwisse. Zunächst wurden Feuerwehrleute und ein Rettungswagen zu seinem letzten bekannten Standort geschickt. Doch das dichte Waldgebiet und hohe Bäume erschwerten die genaue Ortung, was die Rettungsmaßnahmen verzögerte.
Hinzu kam eine Sprachbarriere, die die Kommunikation zwischen dem Mann und den Einsatzkräften zusätzlich verlangsamte. Die Polizei unterstützte die Suche mit einem Spürhundeführer, einem Hubschrauber sowie weiteren Einheiten, darunter ein Drohnenteam und spezielle Suchtrupps. Trotz dieses Großeinsatzes behinderten das unwegsame Gelände und instabile Handyverbindungen die Fortschritte.
Nach etwa vier Stunden entdeckte schließlich eine Mannschaft der Wache 10 den Vermissten. Er war leicht unterkühlt und geschwächt, aber bei Bewusstsein und ansprechbar. Rettungssanitäter brachten ihn umgehend in ein nahegelegenes Krankenhaus zur Behandlung.
Der Mann wird nun medizinisch versorgt, nachdem er aus dem Wald gerettet werden konnte. An der Operation waren mehrere Rettungsteams beteiligt, darunter Feuerwehr, Polizei und Drohnen-Einheiten. Die Behörden haben bisher keine weiteren Details zu seinem Gesundheitszustand oder dem genauen Fundort bekannt gegeben.






