VfL Wolfsburg reformiert Führungsteam unter Trainer Paul Simonis mit überraschenden Personalien
Amelie SchmidtVfL Wolfsburg reformiert Führungsteam unter Trainer Paul Simonis mit überraschenden Personalien
VfL Wolfsburg hat unter dem neuen Cheftrainer Paul Simonis seine Führungsstruktur neu geordnet. Der Verein löste den zuvor von Ralph Hasenhüttl eingesetzten Spielerrat auf und berief eine neue Gruppe von Akteuren. Zu den Veränderungen gehört auch die Aufnahme von Christian Eriksen – trotz begrenzter Trainingsbeteiligung und ohne Spieleinsätze in letzter Zeit.
Maximilian Arnold bleibt Mannschaftskapitän und führt das Team damit wie bereits in der vergangenen Saison an. Mattias Svanberg übernimmt als neuer Vizekapitän die Rolle von Sebastiaan Bornauw. Neu im Führungsgremium ist zudem Kilian Fischer, der erfahrene rechte Außenverteidiger, der für seinen Einfluss in der Mannschaft bekannt ist.
Kamil Grabara behält seinen Platz im Rat und sorgt so für Kontinuität zum alten System. Überraschend wurde auch der 37-jährige dritte Torhüter Pavao Pervan in die Runde aufgenommen. Eriksen, der bisher noch keine einzige Spielminute absolviert hat, gehört ebenfalls zum neuen Führungsteam – obwohl Simonis einräumte, dass der Däne in den letzten Monaten nur reduziert am Training teilgenommen hat.
Der Trainer deutete an, dass Eriksen am kommenden Wochenende im Spiel gegen Borussia Dortmund erstmals von der Bank kommen könnte. Die sofortige Integration des Mittelfeldspielers unterstreicht das Vertrauen des Coaches in Eriksens Führungseigenschaften, auch wenn dieser noch an seiner vollen Spielstärke arbeitet.
Die umgestaltete Führungsmannschaft markiert einen klaren Bruch mit der Ära Hasenhüttl. Mit Arnold als Kapitän und Svanbergs Beförderung setzt Wolfsburg auf eine Mischung aus Erfahrung und neuen Verantwortungen. Eriksens Aufnahme – trotz seiner aktuellen Form – signalisiert die langfristigen Pläne des Vereins für seine Rolle, sowohl auf als auch neben dem Platz.






