Vier deutsche Städte kämpfen um die Chance auf Olympische Spiele nach 2036
Lea HartmannVier deutsche Olympia-Kandidaten überwinden erste Hürde - Vier deutsche Städte kämpfen um die Chance auf Olympische Spiele nach 2036
Vier deutsche Städte haben sich im Rennen um die Austragung künftiger Olympischer Spiele einen Schritt nach vorne gebracht. Berlin, Hamburg, München und die Rhein-Ruhr-Region haben die erste nationale Auswahlphase erfolgreich bestanden. Die Entscheidung, welche Stadt Deutschland international vertreten wird, soll bis Herbst 2026 fallen.
Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat den vier Bewerbern Zeit bis Ende Mai 2025 eingeräumt, um ihre Konzepte weiter auszuarbeiten. Jede Stadt muss eng mit dem DOSB zusammenarbeiten, um ihre Pläne bis zur nächsten Phase zu stärken. DOSB-Präsident Thomas Weikert lobte die bisherige Qualität der eingereichten Unterlagen.
Bis Juni 2026 müssen die Städte zudem in lokalen Bürgerentscheiden die öffentliche Unterstützung einholen. Der siegreiche Bewerbungsvorschlag benötigt eine deutliche Rückendeckung aus der Bevölkerung, bevor er weiterverfolgt wird. Noch ist nicht entschieden, ob Deutschland sich für die Spiele 2036, 2040 oder 2044 bewerben wird.
Ein zentrales Kriterium ist die Erreichbarkeit: Über 90 Prozent der Wettkampfstätten müssen innerhalb von 15 Gehminuten an den öffentlichen Nahverkehr angebunden sein. Diese Regel soll einen reibungslosen Ablauf für Athletinnen und Athleten, Funktionäre sowie Zuschauer gewährleisten.
Die endgültige deutsche Kandidatur wird im Herbst 2026 festgelegt. Die ausgewählte Stadt bereitet dann eine internationale Bewerbung für die Spiele 2036, 2040 oder 2044 vor. Öffentliche Meinung und Verkehrsplanung werden bei der Entscheidung eine zentrale Rolle spielen.






