Wechsel an der Spitze der AGBF-NRW-Arbeitsgruppe für Realbrandausbildung
Lea HartmannWechsel an der Spitze der AGBF-NRW-Arbeitsgruppe für Realbrandausbildung
Die Arbeitsgruppe „Realbrandausbildung“ der AGBF NRW hat ihr Jahresabschlusstreffen in Kleve abgehalten. Neun Vertreter aus Berufsfeuerwehren sowie Ausbildungsleiter nahmen an der Veranstaltung teil, die vom Stadtbrandinspektor Jürgen Buil ausgerichtet wurde.
Auf der Tagesordnung standen zentrale Themen wie die Realbrandausbildung, zwei aktuelle Notfälle mit Atemschutzgeräten sowie die Technische Empfehlung für die Brandbekämpfung in Rettungseinsätzen. Die Gruppe, die Standards für die Brandausbildung unter realen Bedingungen entwickelt und Vorfälle mit Atemschutzgeräten untersucht, finalisierte zudem ihre Technische Empfehlung zur Brandbekämpfung in Rettungseinsätzen.
Guido Volkmar, der die Arbeitsgruppe sechzehn Jahre lang geleitet hatte, kündigte seinen Rückzug an. Für seinen langjährigen Einsatz wird er mit dem Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber ausgezeichnet. Sein Nachfolger wird Jürgen Buil, ein ehrenamtlicher Feuerwehrmann aus Kleve, der als erster Freiwilliger diesen Posten übernimmt.
Für das kommende Jahr plant die Gruppe, die Ausbreitung von Brandrauch in Niedrigenergie- und Passivhäusern zu untersuchen. Zudem werden die Herausforderungen der Brandbekämpfung in gewerblichen und industriellen Bereichen analysiert, mit besonderem Fokus auf Großraumobjekte.
Die Arbeitsgruppe setzt sich weiterhin für die Weiterentwicklung von Brandbekämpfungsstandards und Ausbildungsmethoden ein. Ihre künftige Forschung wird sich mit neuen Risiken durch moderne Bauweisen und Industriebrände befassen. Der Wechsel in der Führung markiert mit Buil an der Spitze einen neuen Abschnitt.
