Wenden testet Krisenmanagement bei simuliertem Großbrand mit Evakuierung
Anna HuberWenden testet Krisenmanagement bei simuliertem Großbrand mit Evakuierung
Wendens Einsatzleitung übt Krisenmanagement bei Großbrand-Szenario
Am vergangenen Wochenende führte das Krisenstabsteam der Gemeinde Wenden eine Übung in der örtlichen Feuerwehrwache durch. Im Mittelpunkt stand die Bewältigung eines simulierten Waldbrandes, der sich von Friesenhagen aus in Richtung des Wender Ortsteils Römershagen ausbreitete.
Das Szenario stellte die Einsatzleitung vor komplexe Herausforderungen: Sie musste die Löscharbeiten koordinieren, die Evakuierung Römershagens organisieren und gleichzeitig die Versorgung der Betroffenen sicherstellen. Die Kommunikation umfasste dabei nicht nur die eigenen Kräfte, sondern auch unterstützende Einheiten aus Friesenhagen und Freudenberg sowie das Deutsche Rote Kreuz (DRK).
Verantwortet wurde die Übung von Jens Winnersbach, stellvertretendem Wehrführer, Marius Brüser sowie Michael Kling, dem Kreisbrandmeister des Märkischen Kreises. Beteiligt waren Feuerwehrleute aus Wenden und DRK-Helfer, die als Fachberater und im operativen Support fungierten. Erstmals kam dabei die neue Verpflegungseinheit der Feuerwehr zum Einsatz, die in längeren Einsätzen die Erstversorgung der Kräfte mit Mahlzeiten übernimmt.
Die Übung diente der Erprobung der Abläufe bei einem großflächigen Schadensereignis und war zugleich die Premiere für die Verpflegungseinheit unter Realbedingungen. Die Zusammenarbeit zwischen lokalen Feuerwehrkräften, DRK-Helfern und externen Einheiten unterstrich die gut abgestimmte Notfallvorsorge in der Region.
