30 May 2026, 22:02

WKW Group meldet Insolvenz – 2.000 Jobs in NRW bedroht

Automotive supplier WKW ist insolvent

WKW Group meldet Insolvenz – 2.000 Jobs in NRW bedroht

Automobilzulieferer WKW Group meldet Insolvenz nach jahrelangen Finanzkämpfen

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Der deutsche Automobilzulieferer WKW Group hat nach Jahren wirtschaftlicher Schwierigkeiten Insolvenz angemeldet. Das Unternehmen, bekannt für die Herstellung hochwertiger dekorativer und funktionaler Bauteile für Luxusfahrzeuge, scheiterte an einer letzten Rettungsübernahme durch einen US-Investor. Nun stehen rund 2.000 Arbeitsplätze an den Standorten Velbert und Wuppertal auf dem Spiel.

Gegründet 1940, entwickelte sich die WKW Group einst zu einem erfolgreichen Zulieferer von Premiumkomponenten aus Aluminium, Edelstahl und Kunststoff. 2023 beschäftigte das Unternehmen weltweit etwa 3.000 Mitarbeiter und erzielte einen Umsatz von 560 Millionen Euro in Europa und den USA. Mit 18 Tochter- und Beteiligungsgesellschaften war es in beiden Regionen vertreten.

Doch das Unternehmen kämpfte seit Jahren mit finanziellen Problemen. 2022 entging es nur knapp dem Kollaps, nachdem das Land Nordrhein-Westfalen mit einer Bürgschaft einsprang. Dennoch scheiterten Umstrukturierungsversuche, die Firma zu stabilisieren. Sowohl die Walter Klein GmbH & Co. KG in Wuppertal als auch die WKW-Aktiengesellschaft in Velbert sind nun von den Insolvenzverfahren betroffen.

Ein möglicher Rettungsdeal mit einem amerikanischen Investor platzte kürzlich – für die WKW Group blieb damit keine Alternative mehr. Die Gert-und-Susanna-Mayer-Stiftung, die die Mehrheit am Unternehmen hält, konnte die Pleite nicht abwenden. Susanna Mayer behält die verbleibenden Anteile.

Die Insolvenz setzt rund 2.000 Mitarbeiter in Velbert und Wuppertal akut der Gefahr von Entlassungen aus. Die globalen Aktivitäten des Unternehmens stehen nun vor einer ungewissen Zukunft. Der Zusammenbruch folgt auf eine lange Phase finanzieller Instabilität und gescheiterter Sanierungsbemühungen.

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