Wuppertal und Solingen gründen gemeinsamen evangelischen Verwaltungsverband
Anna SchmittWuppertal und Solingen gründen gemeinsamen evangelischen Verwaltungsverband
Die Kirchenkreise Wuppertal und Solingen der Evangelischen Kirche haben einen neuen Verwaltungsverband gegründet. Der Schritt folgt auf zwei Jahre Vorbereitung und zielt darauf ab, die Effizienz zu steigern, ohne die Qualität der Dienstleistungen zu beeinträchtigen. Die beiden zusammengeschlossenen Kirchenkreise betreuen gemeinsam rund 120.000 Mitglieder.
Durch die neue Struktur werden die Abläufe in einer größeren Einheit zentralisiert, um die Fachkompetenz zu stärken. Der Hauptsitz des Verbands wird in Wuppertal sein, während in Solingen eine Außenstelle erhalten bleibt. Diese wird weiterhin das Evangelische Friedhofswesen Solingen sowie Beratungsdienste beherbergen.
Im Verwaltungsrat des Verbands werden die Superintendenten aus Wuppertal und Solingen vertreten sein. Zudem wird eine Vertreterversammlung eingerichtet, in der Delegierte aller Gemeinden sowie beider Kirchenkreise mitwirken.
Fast 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden künftig in den beiden Kirchenkreisen unter dem neuen System arbeiten. Trotz der Fusion soll die Reform die Gesamtzahl der Beschäftigten verringern, ohne die administrativen Standards zu senken.
Die Zusammenarbeit beginnt offiziell nach ausführlicher Planung. Der neue Verband wird beide Kirchenkreise effizienter bedienen, während wichtige lokale Angebote erhalten bleiben. Die Änderungen treten mit dem nun gültigen Verwaltungsrahmen in Kraft.
