31 March 2026, 14:05

Zoll am Flughafen Dortmund beschlagnahmt Zehntausende Euro bei undeklariertem Bargeld

Sicherheitsbag-Check-in-Schalter am Flughafen mit einem Stuhl, Absperrpfosten, Maschinen, einem Bildschirm, einer bedruckten Tafel, Glaswänden, Deckenleuchten und sichtbarem Boden.

Zoll am Flughafen Dortmund beschlagnahmt Zehntausende Euro bei undeklariertem Bargeld

Zollbeamte am Flughafen Dortmund haben bei einer dreitägigen Kontrollaktion im September mehrere Fälle undeklarierter Bargeldbeträge aufgedeckt. Die Überprüfungen führten zur Beschlagnahmung von Zehntausenden Euro – mehrere Reisende müssen nun mit rechtlichen Konsequenzen rechnen, weil sie gegen die Meldepflicht verstoßen haben.

Innerhalb von drei Tagen kontrollierte die Reisekontrolleinheit 1.892 Passagiere und 675 Gepäckstücke. Dabei wurden insgesamt 532.022 Euro in bar sichergestellt.

Fünfzehn Reisende wurden mit Bargeldbeträgen von über 10.000 Euro erwischt, ohne diese deklariert zu haben. In fünf dieser Fälle kam es zur Einziehung von 46.700 Euro. Zudem wurden zwei Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf versuchten indirekten Bargeldtransfer nach Russland eingeleitet; hier wurden 17.200 Euro als Beweismittel sichergestellt.

Nach deutschem Recht müssen Reisende, die mit 10.000 Euro oder mehr ein- oder ausreisen, den Betrag schriftlich beim Zoll angeben. Bei Verstößen drohen Strafen. Während der Aktion wurden sechs Verwarnungen ausgestellt und neun Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.

Die Behörden wiesen zudem darauf hin, dass Reisende durch das Mitführen von Unterlagen über den Inhaber, die Herkunft und den Verwendungszweck größerer Bargeldsummen Verdachtsmomenten auf Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung vorbeugen können.

Die Kontrollen waren Teil einer übergeordneten Polizeimaßnahme im Rahmen des Fokus-Konzepts, bei der bereits 391 Personen in ähnlichen Überprüfungen kontrolliert worden waren.

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Die Aktion unterstreicht die Bedeutung der Deklaration hoher Bargeldbeträge bei Grenzübertritten. Wer gegen die Vorschriften verstößt, riskiert Bußgelder, Beschlagnahmungen oder weitere rechtliche Schritte. Die Behörden überwachen weiterhin grenzüberschreitende Bargeldbewegungen, um illegale Finanzaktivitäten zu verhindern.

Quelle