Zukunft des Von der Heydt-Museums: FDP sucht nachhaltige Lösungen für Platzprobleme
Anna SchmittZukunft des Von der Heydt-Museums: FDP sucht nachhaltige Lösungen für Platzprobleme
Die Debatte über die Zukunft des Von der Heydt-Museums hat sich in den letzten Wochen zugespitzt. Die FDP hat Vorschläge vorgelegt, um die wachsenden Herausforderungen am aktuellen Standort in der Wuppertaler Straße zu bewältigen. Die Spannungen nehmen zu, während die Diskussionen über Platzmangel und Nachhaltigkeit anhalten.
Im Dezember 2022 reichte die FDP-Fraktion einen Antrag im Kulturausschuss ein. Darin forderte sie die Verwaltung auf, ehemalige Filialen der Sparkasse in Gräfrath oder Höhscheid als mögliche neue Ausstellungsräume für das Museum zu prüfen. Der Keller der alten Gräfrather Filiale wurde bereits für die Nutzung durch das Museum gesichert.
Ute Klein, sachkundige Bürgerin der FDP im Ausschuss, plädiert für langfristige und nachhaltige Lösungen. Sie betonte, wie wichtig es sei, sowohl das Von der Heydt-Museum als auch das Zentrum für verfolgte Künste zukunftsfest aufzustellen. Die gemeinsame Nutzung des aktuellen Gebäudes gestalte sich zunehmend schwierig, so Klein.
Gleichzeitig kritisierte sie die CDU dafür, die politische Debatte über den Museumsstandort anzuheizen. Stattdessen forderte sie die Partei auf, konstruktive Ideen in die Diskussion einzubringen. Die FDP bleibt offen für kooperative und pragmatische Lösungen für die Zukunft des Museums.
Der Antrag stellt einen ersten Schritt dar, um die langfristige Stabilität des Museums zu sichern. Derzeit laufen Bewertungen alternativer Standorte. Die Verwaltung wird die Machbarkeit der vorgeschlagenen Orte prüfen.






