30 March 2026, 18:06

17 Städte der Region KölnRheinRuhr bewerben sich gemeinsam um Olympia 2036 oder später

Ein detaillierter alter Stadtplan von Ruhr, Deutschland, der Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten mit Text zeigt, der Bevölkerung, Lage und historische Informationen bereitstellt.

17 Städte der Region KölnRheinRuhr bewerben sich gemeinsam um Olympia 2036 oder später

17 Städte der Region KölnRheinRuhr unterstützen offizielle Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele 2036, 2040 oder 2044

Siebzehn Städte in der Metropolregion KölnRheinRuhr stehen offiziell hinter einer gemeinsamen Bewerbung um die Austragung der Olympischen und Paralympischen Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044. Federführend ist Köln, unterstützt von Schlüsselstädten wie Düsseldorf, Bochum, Duisburg und Gelsenkirchen. Das Konzept setzt auf bestehende Sportstätten und verzichtet bewusst auf Neubauten, um die gut ausgebaute Infrastruktur der Region in den Vordergrund zu stellen.

Am 19. März 2026 erhielt die Bewerbung weiteren Auftrieb, als sich rund 40 Vertreter aus Sport, Wirtschaft und Kommunalpolitik zu einer Planungsrunde trafen. Oberbürgermeister Thomas Kufen betonte, die Region erfülle bereits viele der olympischen Anforderungen, was teure Infrastrukturprojekte überflüssig mache.

Die Bewerbungsunterlagen sehen konkrete Veranstaltungsorte vor: Bochum soll Modernen Fünfkampf, Fechten und Fußballturniere ausrichten. Duisburg ist für Rudern und Sportklettern vorgesehen, während in Gelsenkirchens VELTINS-Arena Schwimmen, Wasserspringen, Wasserball und Synchronschwimmen stattfinden sollen. Die Verantwortlichen versichern, dass alle Standorte gut angebunden und sofort nutzbar seien.

Über die Bewerbung wird die Bevölkerung am 19. April 2026 in einem Bürgerentscheid abstimmen – betroffen sind alle 16 beteiligten Städte. Der Termin folgt auf intensive Diskussionen, darunter ein kürzlich stattgefundenes "Frühstück mit der Zivilgesellschaft". Bei dieser Veranstaltung tauschten sich Ehrenamtliche, Wirtschaftsvertreter und Behörden in einem offenen Dialog über Chancen und Auswirkungen des Vorhabens aus.

Befürworter argumentieren, die Spiele könnten das internationale Ansehen der Region stärken und nachhaltige wirtschaftliche Impulse setzen. Vertreter aus Sport und Wirtschaft zeigen sich optimistisch hinsichtlich steigender Touristenzahlen, Investitionen und lokaler Entwicklungsprojekte. Ausführliche Informationen zur Bewerbung und zum Bürgerentscheid gibt es unter www.unserewebsite/olympia, Details zur Bürgerveranstaltung unter www.unserewebsite/themenfruehstuecke.

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Das KölnRheinRuhr-Konzept basiert auf bestehender Infrastruktur und breiter regionaler Zusammenarbeit. Bei Erfolg würden die Wettbewerbe auf 17 Städte verteilt – von Fußball in Bochum bis zu Wassersportarten in Gelsenkirchen. Die Entscheidung über die olympische Zukunft der Region liegt nun bei den Wählerinnen und Wählern, die im April 2026 ihre Stimme abgeben.

Quelle