21 Mängel und gefälschte Papiere: Baustellen-Lkw in Siegburg gestoppt
In Siegburg haben Verkehrspolizisten einen Baustellen-Lkw angehalten, nachdem dieser schwere Sicherheitsbedenken ausgelöst hatte. Die Hauptuntersuchungsplakette des Fahrzeugs war bereits im Mai 2024 abgelaufen.
Erste Zweifel kamen bei einer routinemäßigen Sichtprüfung auf. Die Beamten entdeckten nicht nur die abgelaufene Plakette, sondern stellten auch fest, dass das Kennzeichen in der hessischen Datenbank nicht registriert war. Bei weiteren Nachforschungen zeigte sich, dass weder der Stempel noch die Prüfnummern im Fahrzeugschein in offiziellen Unterlagen verzeichnet waren.
Eine umfassende technische Überprüfung förderte 21 Mängel zutage – der Lkw war damit nicht verkehrssicher. Die Behörden untersagten dem Fahrer umgehend die Weiterfahrt und beschlagnahmten die Kennzeichen sowie den Fahrzeugschein als Teil der Ermittlungen.
Mittlerweile besteht der Verdacht auf Urkundenfälschung. Gegen den Fahrer werden sowohl ein Straf- als auch ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Der Lkw bleibt vorerst beschlagnahmt, während die Ermittlungen andauern. Dem Fahrer drohen rechtliche Konsequenzen wegen der abgelaufenen Untersuchung, gefälschter Unterlagen und des Betriebs eines nicht verkehrssicheren Fahrzeugs. Über die Art der festgestellten Mängel machten die Behörden bisher keine weiteren Angaben.






