08 April 2026, 08:05

76-Jährige aus Isselhorst erhält Bundesverdienstkreuz für ihr Lebenswerk

Ein Plakat mit einem Zitat von Moustafa H. Ägypten, das "Es ist ein Aufruf an Individuen, sich auf einige gemeinsame Werte zu einigen, die sie in Harmonie verbinden" neben musikalischen Symbolen.

76-Jährige aus Isselhorst erhält Bundesverdienstkreuz für ihr Lebenswerk

Ute Schallenberg, eine 76-jährige Frau aus Isselhorst, ist mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden. Die Ehrung würdigt ihr lebenslanges Engagement für Kirchenmusik und die Unterstützung der Gemeinschaft – ein Wirken, das sowohl die lokale Kultur als auch das Leben der Menschen in ihrer Umgebung nachhaltig geprägt hat.

In einer Pfarrersfamilie mit sieben Geschwistern aufgewachsen, war Schallenberg von Kindheit an von Musik und Dienst am Nächsten umgeben. In den 1980er-Jahren setzte sie sich unermüdlich für die Schaffung einer hauptamtlichen Kantorenstelle in Isselhorst ein. Dank ihres Einsatzes blieb die Qualität und Strahlkraft der Kirchenmusik im Ort gesichert.

Doch ihr Engagement ging weit über die Musik hinaus. 2020 leistete sie jesidischen Familien, die in Niehorst ankamen, direkte Hilfe. Zudem war sie Initiatorin, Mitbegründerin und langjährige Vorsitzende eines Fördervereins für Kirchenmusik.

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Die Auszeichnung überreichte Landrat Sven-Georg Adenauer im Namen von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Bei der Feier wurde Schallenbergs jahrzehntelange, unauffällige, aber wirkmächtige Arbeit gewürdigt.

Das Bundesverdienstkreuz unterstreicht ihren Beitrag zu kultureller und sozialer Fürsorge. Mit ihren Initiativen in der Kirchenmusik und der Gemeinschaftshilfe hat sie Isselhorst über Jahre hinweg geprägt. Die Auszeichnung bestätigt offiziell, was viele längst wussten: Ihr Wirken hat unzählige Leben bereichert.

Quelle