31 March 2026, 02:03

Arbeitslosigkeit in NRW sinkt im September auf 7,8 Prozent – doch das Ruhrgebiet bleibt Problemregion

Liniengraph, der den Fortschritt der Arbeitslosigkeit unter der Biden-Harris-Regierung zeigt, begleitet von erklärendem Text und einem offiziellen Logo.

Anzahl der Arbeitslosen in NRW deutlich gesunken - Arbeitslosigkeit in NRW sinkt im September auf 7,8 Prozent – doch das Ruhrgebiet bleibt Problemregion

Nordrhein-Westfalen verzeichnete im September einen Rückgang der Arbeitslosigkeit, da der Herbst-Arbeitsmarkt an Fahrt aufnahm. Die Quote sank auf 7,8 Prozent – ein Minus von 0,2 Prozentpunkten im Vergleich zum August. Rund 46.000 Menschen fanden im selben Zeitraum eine neue Stelle.

Die Zahl der Arbeitslosen im Land verringerte sich um etwa 21.600 auf insgesamt rund 782.200. Dies entspricht einem positiven Trend, der sich in mehreren Regionen abzeichnet.

Besonders deutlich war der Rückgang im Münsterland, wo die Arbeitslosigkeit um 4,4 Prozent sank. Die Region verzeichnet nun mit 5 Prozent die niedrigste Quote des Landes. Das Ruhrgebiet bleibt hingegen am stärksten betroffen: Hier liegt die Arbeitslosenquote weiterhin bei 10,5 Prozent – der höchste Wert in NRW.

Auch andere Regionen konnten Fortschritte verbuchen: Südwestfalen meldete einen Rückgang um 3,5 Prozent, während die Quote in Ostwestfalen-Lippe um 3 Prozent fiel.

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Im Vergleich zum Vorjahr zeigt sich eine leichte Verbesserung: Im September 2021 hatte die Arbeitslosenquote noch bei 7,6 Prozent gelegen. Die aktuellen Zahlen deuten auf eine stetige Erholung hin, da die saisonale Einstellungswelle an Dynamik gewinnt.

Der Herbstaufschwung bringt spürbare Entlastung für den Arbeitsmarkt in Nordrhein-Westfalen. Mit 46.000 neuen Jobs und einer sinkenden Arbeitslosigkeit scheint die wirtschaftliche Aktivität im Land an Kraft zu gewinnen. Dennoch bleiben die regionalen Unterschiede bestehen – insbesondere zwischen dem prosperierenden Münsterland und dem strukturschwachen Ruhrgebiet.

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