13 March 2026, 22:03

Aus Müllhalde wird Ökostrom: Solarpark auf stillgelegter Deponie geplant

Eine Luftaufnahme eines Solarparks mit zahlreichen Solarmodulen auf einem Feld, umgeben von Bäumen, Gras und Wasser, mit einem Zug, der auf einem näheren Bahngeleis fährt.

Aus Müllhalde wird Ökostrom: Solarpark auf stillgelegter Deponie geplant

Auf einer stillgelegten Deponie in Ahaus-Alstätte entsteht bald ein großer Solarpark. Der Kreis Borken hat grünes Licht für das Vorhaben gegeben, das brachliegendes Gelände in eine erneuerbare Energiequelle verwandeln soll. Die Verantwortlichen erhoffen sich durch das Projekt Kostensenkungen und eine Stärkung der Ökostrom-Erzeugung in der Region.

Die Abfallwirtschaftsgesellschaft Westmünsterland (AWM) wird die Entwicklung des Solarparks begleiten. Das unebene, sich setzende Gelände – für Bebauung ungeeignet – eignet sich ideal für Solarmodule. Zudem sehen die Planer Potenzial für einen groß angelegten Energiespeicher, der überschüssigen Windstrom zwischenspeichern könnte.

Damit das Projekt staatliche Fördergelder erhält, muss der Bau bis Mitte 2025 abgeschlossen sein. Bei termingerechter Fertigstellung könnte der Park die jährlichen Unterhaltskosten der Deponie verringern – was möglicherweise zu niedrigeren Müllgebühren für die Anwohner führt.

Das Vorhaben verbindet Abfallwirtschaft mit erneuerbaren Energien und bietet sowohl wirtschaftliche als auch ökologische Vorteile. Sobald der Solarpark in Betrieb ist, wird er die regionale Ökostrom-Versorgung stärken und gleichzeitig eine Fläche nutzen, die sonst ungenutzt bliebe.

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