16 March 2026, 08:03

Bluttat in Wuppertal: Zwei Männer wegen gemeinschaftlicher Tötung angeklagt

Eine Karikatur einer Gerichtsszene mit einer Gruppe von Menschen, die auf Stühlen sitzen und ein Mann in der Mitte steht, ein Tisch mit Gegenständen auf der rechten Seite und Text unten, der "Boney's Trial, Sentence and Dying Speech Europe's Injuries Revenged" lautet.

Bluttat in Wuppertal: Zwei Männer wegen gemeinschaftlicher Tötung angeklagt

Zwei Männer im Alter von 26 und 29 Jahren müssen sich vor dem Landgericht Wuppertal wegen gemeinschaftlicher Tötung eines 59-jährigen Mannes verantworten. Das Opfer wurde leblos in seiner eigenen Wohnung aufgefunden – mit mehreren Stichwunden am Hals und Oberkörper. Laut Staatsanwaltschaft ereignete sich die Tat während eines Streits zwischen den Beschuldigten und dem Getöteten.

Die Bluttat spielte sich in der Wohnung des Opfers ab, wo die beiden Angeklagten ihn angeblich erstochen haben. Der 26-Jährige, der den Mann kannte, wurde einen Tag nach Auffinden der Leiche in der Nähe der Wupper festgenommen. Der 29-Jährige wurde Wochen später gefasst und befindet sich seit Anfang Oktober in Untersuchungshaft.

Die Ermittler gehen davon aus, dass die Tatverdächtigen nach der Tat in die Wohnung zurückkehrten und mit den Schlüsseln des Opfers die Räumlichkeiten durchsuchten. Im Rahmen der Spurensuche durchkämmten die Beamten großflächig einen verlassenen Fußgängerdurchgang in der Nähe, um mögliche Beweismittel zu sichern.

Ein Urteil im Prozess wird noch in diesem Monat erwartet. Der Fall wirft schwere Vorwürfe wegen gemeinschaftlicher Gewalt auf – die Staatsanwaltschaft argumentiert, dass beide Männer den tödlichen Angriff gemeinsam verübt haben. Das Gericht muss nun ihre Schuld an dem Tod des Opfers klären.

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