Bergisch Gladbach plant Grundschule auf neuem Gelände an der Sander Straße
Lea HartmannBergisch Gladbach plant Grundschule auf neuem Gelände an der Sander Straße
Bergisch Gladbach hat das Grundstück an der Sander Straße 37–47 erworben und plant dort eine zukünftige Bebauung. Die Stadt prüft derzeit die Möglichkeit, auf dem Gelände eine Grundschule zu errichten. Die Abrissarbeiten haben bereits begonnen, um das Areal für seine nächste Nutzung vorzubereiten.
Der Kaufvertrag enthält strenge Auflagen für den Verkäufer. Bevor die Stadt das volle Eigentum übernimmt, muss das Gelände vollständig geräumt und als kontaminationsfrei bestätigt werden. Der Abriss wird von Fachgutachtern engmaschig überwacht, um die Einhaltung der öffentlich-rechtlichen Genehmigungen sicherzustellen.
Die Sicherheit hat während der Arbeiten höchste Priorität. Besonders im Fokus stehen die Stabilität der angrenzenden Hänge sowie der Schutz der umliegenden Grundstücke und Straßen. Die Stadt wird die vollständige Zahlung erst leisten, wenn alle Verpflichtungen erfüllt sind und das Gelände für eine Neunutzung bereitsteht.
Das Grundstück ist nach der deutschen Bauordnung als unbeplanter Innenbereich eingestuft. Diese Klassifizierung ermöglicht Neubauten, sofern sie sich in das Ortsbild einfügen. Bergisch Gladbach hat zudem zugesagt, die Anwohner im Rahmen der Planungen einzubinden. Öffentliche Diskussionen sollen die Entscheidungen über die künftige Nutzung des Geländes mitgestalten.
Sobald der Abriss abgeschlossen und das Gelände übergeben ist, übernimmt die Stadt die volle Kontrolle über das Areal. Anschließend werden die Verantwortlichen die Machbarkeit einer Grundschule prüfen. Die weiteren Schritte des Projekts hängen von zusätzlichen Gutachten und der Bürgerbeteiligung ab.






