18 March 2026, 04:06

Bergisch Gladbach startet mit ersten Fahrradstraßen auf Hasenweg und Nachtigallenstraße

Gebäude mit wenigen Fahrradfahrern auf der Straße.

Bergisch Gladbach startet mit ersten Fahrradstraßen auf Hasenweg und Nachtigallenstraße

Bergisch Gladbach eröffnet erste ausgewiesene Fahrradstraßen auf Hasenweg und Nachtigallenstraße

Die neuen Routen sind Teil der F2-Radverbindung, einer zentralen Achse im wachsenden Radwegenetz der Stadt. Die Verantwortlichen hoffen, dass die Straßen mehr Einwohner dazu bewegen, vom Auto auf das Fahrrad umzusteigen.

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In den Fahrradstraßen gilt für alle Verkehrsteilnehmer – auch für Autofahrer – ein Tempo 30. Radfahrer dürfen nebeneinander fahren und haben an Kreuzungen Vorfahrt. Zwar ist langes Parken verboten, kurze Haltevorgänge sind jedoch erlaubt, solange sie den Radverkehr nicht behindern.

Kraftfahrzeuge dürfen die Straßen weiterhin nutzen, müssen dabei aber besonders auf Radfahrer achten. Der erste Beigeordnete der Stadt, Ragnar Migenda, begrüßte die Eröffnung als "Schritt in Richtung moderner Mobilität". Die F2-Route wird bereits stark von Radfahrern frequentiert, und die Nutzung dürfte weiter steigen.

Langfristig plant Bergisch Gladbach, sein Radwegenetz schrittweise auszubauen, um das Radfahren sicherer, schneller und attraktiver zu machen. Vergleichbare Projekte in Städten wie Hamburg und Leipzig zeigen, dass eine bessere Radinfrastruktur das Verkehrsverhalten ändern kann: In Hamburg hat sich der Radverkehr seit 2000 mehr als verdoppelt, während die Autonutzung um 12 Prozent zurückging.

Die neuen Fahrradstraßen sollen Emissionen reduzieren und den Verkehr entlasten. Durch die stärkere Einbindung des Radverkehrs in das städtische Verkehrssystem folgt Bergisch Gladbach einem Trend, der in vielen deutschen Großstädten zu beobachten ist. Weitere Ausbaumaßnahmen hängen davon ab, wie die ersten Routen von den Bürgern angenommen werden.

Quelle