15 May 2026, 22:03

Bergisch Gladbach will Strunde auf Zanders-Gelände für Millionen renaturieren

Ein Miniaturmodell einer Stadtlandschaft mit einem Fluss, Gebäuden, Straßen und Text.

Bergisch Gladbach will Strunde auf Zanders-Gelände für Millionen renaturieren

Bergisch Gladbach treibt die Pläne zur Renaturierung der Strunde auf dem Zanders-Gelände voran. Der Stadtrat hat beschlossen, für das Vorhaben Bundesfördermittel im Rahmen eines Klimawandel-Anpassungsprogramms zu beantragen. Bei einer Bewilligung könnten bis zu 80 Prozent der geschätzten 6,75 Millionen Euro vom Bund übernommen werden.

Die Stadt wird offiziell ihr Interesse am Bundesprogramm „Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel“ bekunden. Dieser Schritt folgt der Ratsentscheidung, die Finanzierung für die Renaturierung des Flusses zu verfolgen. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 6,75 Millionen Euro, wobei etwa 5,4 Millionen Euro aus Bundesmitteln stammen könnten.

Die verbleibenden 1,35 Millionen Euro sollen aus den Sondervermögen der Stadt gedeckt werden. Lokale Politiker zeigen sich überzeugt von dem Vorhaben. Andreas Ebert, der stadtentwicklungspolitische Sprecher der SPD, äußerte die Hoffnung, dass der Haushaltsausschuss des Bundestags die Mittel bewilligen werde. Theresia Meinhardt, Vorsitzende der Grünen-Fraktion, ist überzeugt, dass der renaturierte Fluss dem Zanders-Gelände ein neues Gesicht geben und es prägen werde.

Klaus W. Waldschmidt, Fraktionsvorsitzender der SPD, hat die örtliche Bundestagsabgeordnete Caroline Bosbach aufgefordert, sich in Berlin für das Projekt einzusetzen. Die endgültige Entscheidung über die Förderung liegt beim Bundestag, wobei der Haushaltsausschuss voraussichtlich im vierten Quartal 2026 die ausgewählten Projekte festlegen wird.

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Der Antrag der Stadt markiert einen entscheidenden Schritt zur Umgestaltung des Zanders-Areals. Bei Erfolg würde die renaturierte Strunde zum zentralen Element des Geländes. Das Schicksal des Projekts liegt nun in den Händen der Bundespolitiker, eine Entscheidung wird für das vierte Quartal 2026 erwartet.

Quelle