12 April 2026, 00:10

Bernd Tischler verlässt Bottrops Rathaus nach 36 Jahren im Dienst der Stadt

Denkmal in einem Park, gewidmet den Opfern der Tschernobyl-Katastrophe, umgeben von Blumen, Kerzen, Bäumen, Gebäuden und einem klaren blauen Himmel.

Bernd Tischler verlässt Bottrops Rathaus nach 36 Jahren im Dienst der Stadt

Nach 16 Jahren als Oberbürgermeister von Bottrop tritt Bernd Tischler zurück. Mit seinem Abschied endet eine 36-jährige Karriere im Dienst der Stadt, in der er sich vor allem als treibende Kraft für Energieeffizienz und Klimaschutz einen Namen machte. Kollegen und Würdenträger versammelten sich kürzlich, um seine Verdienste zu würdigen.

Tischler begann seine Laufbahn 1989 in der Bottroper Verwaltung als Leiter der Umweltplanung. Der ausgebildete Raumplaner übernahm später die Position des Stadtplanungsdirektors (1995) und wurde 2004 zum technischen Beigeordneten gewählt. 2009 folgte schließlich seine Wahl zum Oberbürgermeister.

Während seiner Amtszeit leitete er das Projekt InnovationCity Bottrop, das die Stadt zu einem anerkannten Vorbild für Nachhaltigkeit machte. Unter seiner Führung stieg die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten seit 2009 um 8.000. Zu seiner Verabschiedung erschienen unter anderem Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen und Oberhausens Bürgermeister Daniel Schranz, ebenso wie Nordrhein-Westfalens Bildungsministerin Dorothee Feller und Regierungspräsident Andreas Bothe.

Feller lobte Tischler für seine unermüdliche Vision und seine bürgernahe Art. Bei den Kommunalwahlen Mitte September wird er nicht mehr antreten und scheidet Ende Oktober aus dem Amt aus.

Tischlers Rückzug beendet eine lange Ära für Bottrop, in der er jahrzehntelang die Stadt- und Umweltpolitik prägte. Nun steht die Stadt vor einem Wandel, während sein Erbe mit wirtschaftlichem Aufschwung und Klimainitiativen verbunden bleibt. Sein letzter Amtstag ist für Ende Oktober vorgesehen.

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