Boot kentert auf dem Rhein – sieben Menschen ohne Schwimmwesten im Wasser geraten
Amelie SchmidtBoot kentert auf dem Rhein – sieben Menschen ohne Schwimmwesten im Wasser geraten
Boot kentert auf dem Rhein in der Nähe eines Öl-Umschlagterminals – sieben Menschen im Wasser
Am Donnerstagnachmittag ist ein kleines Boot auf dem Rhein in der Nähe eines Öl-Umschlagterminals gekentert. Sieben Menschen befanden sich plötzlich im Wasser, keiner von ihnen trug eine Schwimmweste. Zwei in der Nähe befindliche Jetski-Fahrer griffen sofort ein und leisteten Hilfe, bis die Behörden eintrafen.
Die Kenterung ereignete sich am Kilometerstein 857, nahe eines stark frequentierten Verladebereichs. Laut dem Bootsführer hatte eine große Welle, ausgelöst durch ein vorbeifahrendes Binnenschiff, das plötzliche Umkippen verursacht. Innerhalb weniger Minuten erreichten die beiden Jetski-Fahrer die Unglücksstelle und begannen, die im Wasser Treibenden zu unterstützen.
Die Wasserschutzpolizei traf kurz darauf ein und sicherte das gekenterte Boot. Es wurde nach Emmerich in den Yachthafen geschleppt, während Rettungskräfte alle sieben Personen aus dem Wasser zogen. Zwei von ihnen wurden vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht, die übrigen blieben unverletzt.
Trotz des dramatischen Einsatzes blieb der Schiffsverkehr auf dem Rhein von dem Vorfall unbeeinträchtigt.
Sämtliche sieben Beteiligten wurden sicher an Land gebracht. Das Boot wurde geborgen und nach Emmerich transportiert, während die beiden hospitalisierten Personen routinemäßig untersucht wurden. Die Behörden bestätigten, dass es keine weiteren Beeinträchtigungen des Flussbetriebs gab.






