Bushwicks neuer Kultur-Hotspot: Der "Empyrean Club" verbindet Theater mit immersiven Erlebnissen
Amelie SchmidtBushwicks neuer Kultur-Hotspot: Der "Empyrean Club" verbindet Theater mit immersiven Erlebnissen
2027 eröffnet in Bushwick, New York, der "Empyrean Club" – ein neues, vielseitiges Veranstaltungszentrum
An der Ecke zur House of Yes und in der Nähe der U-Bahn-Station Jefferson Street (L-Linie) entsteht mit dem Empyrean Club ein Projekt, das Theater für das digitale Zeitalter neu definieren soll. Der Ort verbindet Live-Aufführungen mit immersiven Erlebnissen und spricht gezielt ein jüngeres Publikum an – ohne dabei die Tradition des klassischen Theaters zu vernachlässigen.
Die Idee zum Empyrean Club stammte ursprünglich vom Dramatiker Max Hunter, der die intensive Atmosphäre von "American Psycho" in einem kleineren, interaktiveren Rahmen neu aufleben lassen wollte. Produzent Lucas Katler erweiterte diese Vision und entwarf ein Konzept für einen Veranstaltungsort, der über die Laufzeit einer einzelnen Produktion hinaus Beständigkeit entwickeln und zu einem kulturellen Anziehungspunkt werden sollte.
Auf einer Fläche von rund 930 Quadratmetern in der Troutman Street 421 – ehemals Heimat des Clubs Quebracho – entstehen ein Theatersaal mit 299 Plätzen, ein Sushi-Restaurant, eine Bar sowie mehrere Lounge-Bereiche. Das Design setzt auf Nähe zur Bühne, um den Zuschauer:innen das Gefühl vollständiger Immersion zu vermitteln.
Mit an Bord ist Jesse Singer, Produzent für immersive Erlebnisse, der das Projekt gezielt für technikaffine junge Menschen attraktiv machen soll. Der Name Empyrean Club entstammt Dantes "Inferno" und verweist auf die höchste Sphäre des Paradieses. Die Lage in Bushwick – einem Viertel, das für seine jugendliche Energie und die wachsende Kunstszene bekannt ist – unterstreicht den Anspruch des Ortes, ein frischer Hotspot für Live-Unterhaltung zu werden.
Ab 2027 wird der Empyrean Club Theater, Gastronomie und soziale Begegnungsräume unter einem Dach vereinen. Durch die Kombination aus immersivem Design und einem lebendigen Umfeld soll er vor allem jüngere Besucher:innen anziehen – und gleichzeitig die Bedeutung von Live-Aufführungen in einer Zeit stärken, in der digitale und hybride Unterhaltungsformate zunehmend Konkurrenz machen. Das Projekt steht damit exemplarisch für den Versuch, das Theater auch im 21. Jahrhundert relevant und wettbewerbsfähig zu halten.






