30 March 2026, 06:04

CDU Solingen fordert härteres Vorgehen gegen Mobbing an Schulen und Kitas

Schüler in Uniformen stehen auf einem Weg und halten Papiere, wobei ein Mädchen in ein Mikrofon auf einem Ständer spricht, im Hintergrund ist eine Umzäunung mit einem Schuppen zu sehen, der mit Ballons bekrönt ist.

CDU Solingen fordert härteres Vorgehen gegen Mobbing an Schulen und Kitas

CDU in Solingen fordert stärkere Maßnahmen gegen Mobbing in Schulen und Kitas

Die Solinger CDU drängt auf entschlossenere Schritte gegen Mobbing in örtlichen Schulen und Kindertageseinrichtungen. Die Partei zeigt sich besorgt über das Ausmaß des Problems und stellt infrage, ob die bisherigen Präventionsbemühungen wirksam sind. In ihrer Anfrage wird zudem auf die zunehmende Bedrohung durch digitale Schikane in Klassenchatgruppen hingewiesen.

Aktuelle Studien belegen, dass Mobbing in Deutschland nach wie vor ein ernstes Problem darstellt. Laut dem PISA-Bericht von 2022 geben 21 Prozent der 15-Jährigen an, mindestens mehrmals im Monat gemobbt zu werden. Eine Untersuchung der Techniker Krankenkasse schätzt, dass bundesweit etwa jedes sechste Schulkind von Mobbing betroffen ist – bei Jugendlichen liegen die Werte für Cybermobbing bei 17 bis 20 Prozent. Übertragen auf Solingen könnten damit rund 2.800 Schülerinnen und Schüler in der Stadt betroffen sein.

Die CDU-Anfrage konzentriert sich auf zentrale Punkte: Gefragt wird nach der Höhe der Mittel, die Nordrhein-Westfalen im Bildungshaushalt für die Mobbingprävention bereitstellt. Zudem verlangt die Partei eine Bewertung der Wirksamkeit bestehender Programme und deren langfristiger Erfolge. Schulsozialarbeit gilt als wichtiges Instrument – hier fordert die CDU eine Überprüfung der aktuellen Maßnahmen.

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Neben klassischem Mobbing rückt die Anfrage auch digitale Belästigung in den Fokus. Die zunehmende Schikane in Klassenchatgruppen wirft Fragen nach besserer Überwachung und gezielten Interventionsstrategien auf.

Mit ihrer Initiative will die CDU das Thema Mobbingprävention in Solingen stärker in den Blick rücken. Durch die Analyse von Finanzierung, Wirksamkeit und Dimension des Problems sollen Versorgungslücken aufgedeckt werden. Die Ergebnisse könnten zu wirksameren Schutzmaßnahmen für Kinder – sowohl im realen Leben als auch im digitalen Raum – führen.

Quelle