DBU fördert zwölf innovative Nachhaltigkeitsprojekte mit 2,9 Millionen Euro
Amelie SchmidtDBU fördert zwölf innovative Nachhaltigkeitsprojekte mit 2,9 Millionen Euro
Zwölf neue Nachhaltigkeitsprojekte erhalten Förderung von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Die 2024 gestartete Initiative zielt darauf ab, sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Wandel voranzutreiben. Insgesamt fließen 2,9 Millionen Euro in diese Vorhaben, die in verschiedenen Regionen umgesetzt werden.
Die DBU wählte zwölf Projekte aus 90 Bewerbungen aus, an denen Hochschulen, Städte, Unternehmen und Verbände beteiligt sind. Jedes Projekt konzentriert sich auf praktische Lösungen für mehr Nachhaltigkeit – von der Verkehrsplanung bis zur Energiewende.
In Leipzig bewerten Bürgerinnen und Bürger im Rahmen eines partizipativen Projekts fast 500 Bushaltestellen mit begrünten Dächern. Bis zu 120 Anwohner entscheiden mit über deren Zukunft. Unterdessen setzen sich in Oldenburg Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren mit nachhaltiger Wasserversorgung und technischem Management auseinander.
Ein Kölner Projekt bringt knapp zwei Dutzend Expertinnen und Experten zusammen, um alternative Mobilitätskonzepte zu erforschen. Ziel ist es, ein Modell für den Umstieg von autozentriertem Verkehr zu entwickeln.
Dr. Cornelia Soetbeer, Leiterin der zuständigen DBU-Abteilung, betonte, dass Bildung der Schlüssel zum Erfolg sei. Die Projekte setzen auf Workshops, öffentliche Diskussionsrunden und praktische Aktivitäten, um Denkweisen zu verändern. Es gehe nicht nur darum, Veränderungen umzusetzen, sondern auch andere zum Mitmachen zu motivieren.
Die Themen reichen von Dachbegrünung bis hin zu Energieeffizienz, wobei jedes Projekt als übertragbares Vorbild konzipiert ist. Die Hoffnung ist, dass diese Initiativen eine breitere Übernahme nachhaltiger Praktiken anstoßen.
Die 2,9 Millionen Euro Fördergelder sollen in den kommenden Monaten Ideen in die Tat umsetzen. Bei Erfolg könnten die Projekte neue Maßstäbe für Umweltverantwortung setzen. Die DBU erwartet messbare Auswirkungen auf lokale Gemeinschaften und darüber hinaus.






