Deutsche fordern strengere Sozialregeln und mehr Renten-Gerechtigkeit
Amelie SchmidtDeutsche fordern strengere Sozialregeln und mehr Renten-Gerechtigkeit
Eine neue Umfrage hat deutliche Meinungen unter Deutschen zu Sozialleistungen, Vermögensverteilung und Rentenreformen offenbart. Die Ergebnisse zeigen eine breite Unterstützung für strengere Regeln beim Zugang von Migranten zu Sozialhilfe sowie Forderungen nach mehr Gerechtigkeit im System. Viele sind sogar bereit, persönliche Opfer zu bringen, um dessen Zukunft zu sichern.
Laut der Umfrage sind 66 Prozent der Deutschen der Ansicht, dass Migranten Sozialleistungen erst nach einer längeren Beschäftigung im Land erhalten sollten. Besonders hoch war die Zustimmung in den ostdeutschen Bundesländern – in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen befürworteten 76 Prozent den Vorschlag. Bei den Wählergruppen stimmten 91 Prozent der AfD-Anhänger zu, verglichen mit 79 Prozent der CDU/CSU-Wähler und 63 Prozent der SPD-Sympathisanten. Gleichzeitig lehnten 55 Prozent der Wähler der Linken die Idee ab.
Über die Migrantenleistungen hinaus sprachen sich 86 Prozent der Befragten dafür aus, Beamte, Selbstständige und Politiker in die gesetzliche Rentenversicherung einzubeziehen. Die Umfrage machte zudem Sorgen über die Ungleichheit bei der Vermögensverteilung deutlich: 81 Prozent empfinden diese als ungerecht. Darüber hinaus wären 47 Prozent der Deutschen bereit, persönliche Einschränkungen hinzunehmen, um das Sozialsystem zu schützen, während 42 Prozent der Meinung sind, dass höhere Leistungen auch zu höheren Einkommen führen sollten.
Die Ergebnisse deuten auf einen klaren Wunsch nach Veränderungen bei der Verwaltung von Sozialleistungen und Renten hin. Eine deutliche Mehrheit fordert strengere Auflagen für Migranten und eine breitere Einbindung in die Rentensysteme. Die Umfrage spiegelt zudem Bedenken hinsichtlich wirtschaftlicher Gerechtigkeit wider – und zeigt eine Bereitschaft, zum Erhalt der Stabilität des Systems beizutragen.






