03 April 2026, 12:07

Die große KitKat-Razzia: 400.000 Tafeln auf mysteriöser Reise durch Europa

Alte Postkarte mit einem Baby in einem Zylinder, das einen Karren voller bunter Ostereier schiebt und von einem Hasen begleitet wird.

Die große KitKat-Razzia: 400.000 Tafeln auf mysteriöser Reise durch Europa

Dreiste Schokoladen-Razzia: Über 400.000 KitKat-Riegel aus Lieferwagen gestohlen

Ende März 2026 wurden bei einem kühnen Coup mehr als 400.000 KitKat-Riegel aus einem Lieferwagen gestohlen. Die Schokoladentafeln, die von Italien nach Polen unterwegs waren, sorgten kurz vor Ostern für großes Aufsehen. Als Reaktion startete Nestlé einen Online-Tracker, mit dem Kunden überprüfen können, ob ihre Einkäufe zur gestohlenen Ware gehören.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Bei dem Diebstahl wurden 413.793 KitKat-Riegel entwendet, alle während des Transports zwischen den beiden Ländern. Nestlé handelte schnell und führte ein Chargencodesystem ein, um zu verhindern, dass die gestohlenen Waren in die Läden gelangten. Am 1. April präsentierte das Unternehmen ein digitales Tool, in das Käufer einen achtstelligen Code eingeben können, der auf der Rückseite jeder Verpackung zu finden ist.

Der Tracker gab jedoch Rätsel auf, nachdem er auf einen falschen Code reagierte – offenbar suchte er gezielt nach bestimmten Daten. Nestlé erklärte jedoch nicht, was passieren würde, wenn ein "richtiger" Code eingegeben würde. Trotz des Vorfalls versicherte das Unternehmen der Öffentlichkeit, dass die Gesamtversorgung mit Schokolade nicht beeinträchtigt sei.

In den sozialen Medien verbreiteten sich schnell Memes über die verschwundenen KitKats. Gleichzeitig wuchs die Sorge über mögliche Engpässe vor dem Osterwochenende, doch Nestlé betonte, dass keine Lieferprobleme zu befürchten seien.

Die gestohlenen KitKat-Riegel wurden mithilfe einzigartiger Chargencodes zurückverfolgt und vom offiziellen Verkauf ausgeschlossen. Nestlés Tracker bleibt aktiv, sodass Kunden ihre Einkäufe weiterhin überprüfen können. Die Behörden haben bisher noch nicht bestätigt, ob es im Zusammenhang mit dem Coup Festnahmen gab.

Quelle