Dormagens Nachhaltigkeitsmarkt zeigt, wie Klimaschutz vor Ort funktioniert
Anna HuberDormagens Nachhaltigkeitsmarkt zeigt, wie Klimaschutz vor Ort funktioniert
Dormagen veranstaltet am Samstag, 4. Oktober, seinen jährlichen Nachhaltigkeitsmarkt
Von 11 bis 16 Uhr verwandelt sich der Helmut-Schmidt-Platz in eine Plattform für Umweltbewusstsein und klimafreundliches Handeln. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Die Veranstalter versprechen eine Mischung aus Informationsständen, Mitmachaktionen und einer Wanderausstellung zu Klimathematiken.
Vor Ort präsentieren sich lokale Initiativen, die sich für Umweltschutz engagieren. Das Café Babou, der Weltladen Dormagen und die Fairtrade-Schülerfirma des Norbert-Gymnasiums Knechtsteden stellen faire und regionale Handelsstrukturen vor. Die Foodsharing-Initiative verteilt gerettete Lebensmittel, während das MehrWertRevier mit der Aktion "Hotline – Cool bleiben" für Austausch und Beratung sorgt. Das Repair Café Dormagen zeigt zudem, wie man kaputte Gegenstände repariert statt sie wegzuwerfen.
Besucherinnen und Besucher können sich den ganzen Tag über aktiv einbringen: An einer Smoothie-Fahrradstation werden Drinks aus gerettetem Obst und Gemüse gemixt, an einem anderen Stand lässt sich der persönliche CO₂-Fußabdruck berechnen. Praktische Tipps für ein nachhaltiges Leben gibt es zum Mitnehmen.
Die Stadtbibliothek bietet zwei besondere Programmpunkte: Um 11 Uhr und 13 Uhr führt das Gorilla Nutrition Theater das Stück "Das Geheimnis der Gemüsesuppe" auf. Um 14 Uhr folgt die Verleihung des Nachhaltigkeitspreises, mit dem lokale Engagierte für ihre Umweltbeiträge ausgezeichnet werden. Janis Hackbarth vom städtischen Umweltteam betont, dass der Markt zeigt, wie Nachhaltigkeit durch das Zusammenspiel von Initiativen, Vereinen und Bürgerinnen und Bürgern gelingt.
Weitere Informationen gibt es per E-Mail unter [email protected].
Der Nachhaltigkeitsmarkt findet am 4. Oktober von 11 bis 16 Uhr statt – alle Angebote sind kostenfrei. Die Veranstalter möchten Besucherinnen und Besuchern konkrete Wege aufzeigen, um Abfall zu vermeiden, fairen Handel zu unterstützen und den CO₂-Ausstoß zu reduzieren. Gleichzeitig dient der Markt als Schaufenster für lokale Projekte, die eine lebenswertere und zukunftsfähige Gemeinde gestalten.






