15 May 2026, 18:04

Drei neue Digital Making Places im Rheinisch-Bergischen Kreis eröffnet

Eine Gruppe von Menschen sitzt an Tischen in einem Klassenzimmer mit Monitoren, Taschen, Büchern und Papieren und nimmt an einem Techniktraining teil; ein Fenster auf der linken Seite, Kartons und ein Fernseher an der Wand im Hintergrund.

Drei neue Digital Making Places im Rheinisch-Bergischen Kreis eröffnet

Im Rheinisch-Bergischen Kreis sind drei neue Digital Making Places eröffnet worden. Diese Lernwerkstätten bieten Schülerinnen und Schülern praktischen Zugang zu moderner Technologie. Ziel der Initiative ist es, digitale Kompetenzen zu stärken und eine aktive Auseinandersetzung mit digitalen Werkzeugen zu fördern.

Die Einrichtungen sind auf vier Standorte verteilt: das Cyriax-Schulzentrum in Overath, das Gymnasium Wermelskirchen, die Gesamtschule Wermelskirchen Nord sowie das Bildungszentrum der Kreishandwerkerschaft Bergisches Land. Jeder Standort ist mit Ausrüstung für Audio- und Videoproduktion, Virtual Reality, Robotik und digitale Fertigung ausgestattet. Die Schüler können mit 3D-Druckern, Lasercuttern und sogar Stickmaschinen experimentieren.

Das Projekt entstand durch gemeinsame Anstrengungen: Die Städte Overath und Wermelskirchen sowie die Kreishandwerkerschaft Bergisches Land stellten die Räumlichkeiten kostenfrei zur Verfügung. Die technische Ausstattung wurde über das Förderprogramm DigitalPakt Schule des Landes Nordrhein-Westfalen finanziert. Betrieben werden die Zentren nun vom Fachbereich Bildung und Integration des Rheinisch-Bergischen Kreises.

Eng vernetzt arbeiteten Partner aus dem regionalen Bildungsbereich an der Entwicklung der Initiative. Ihr Anliegen ist es, Schülerinnen und Schüler vom passiven Konsum digitaler Medien wegzuführen – stattdessen sollen sie ihre digitale Zukunft aktiv mitgestalten.

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Die Digital Making Places werden zu zentralen Anlaufstellen für Schulen in der Region. Sie sollen die digitale Bildung fördern, Chancengleichheit stärken und die Qualität des Unterrichts insgesamt steigern. Die Jugendlichen erhalten so mehr Möglichkeiten, Technologie zu erkunden und kreativ einzusetzen.

Quelle